Tageskörnchen – leben und mehr

Archiv für die Kategorie “do it yourself”

Filzen, Buch und noch mehr Wolle

Hallo Ihr Lieben 🙂 ,

die letzten Wochen waren sehr arbeitsreich. Zu meinen üblichen Arbeiten an der Schülerzeitung (Werbepartner anschreiben, layouten, um den Druck kümmern und einige organisatorische Arbeiten) und dem Jahresbericht (layouten und Druck organisieren) kamen noch unerwartete Arbeiten an einer der Websites und Übersetzungen in leichte Sprache dazu. Gestern hatte ich die meisten Sachen erledigt und nun möchte ich euch ein paar Dinge zeigen, die ich zwischendurch gemacht habe. Ein bisschen was kreatives muss ich schon immer zwischendurch machen, sonst geht’s mir nicht gut.

Zuerst möchte ich euch zeigen, wie das Ergebnis meines Filzversuches inzwischen aussieht.

So sah es aus beim Filzen: viel Luftpolsterfolie, Plastikfolie, Handtücher, Wasser und meine selbst gemachte Seife kamen zum Einsatz.

Und so sieht das Filzstück inzwischen aus. Es ist noch nicht fertig, ich muss nochmal kräftig walken, damit sich alle Fasern richtig schön verbinden. Aber ich habe festgestellt, dass nassfilzen nicht wirklich was für mich ist. Zumindest nicht solche großen Stücke. Das ist mir zu anstrengen. Es macht zwar Spaß auf diesen glitschig nassen Fasern mit Seifenlauge rumzureiben, aber die großen Bewegungen beim walkten sind nichts für mich. Immerhin, so einen duftig weiche und leichten Schal (ca. 80 Gramm) ist schon was tolles.

An meinem Buch-projekt konnte ich nicht viel machen. Nach all den Denkarbeiten, die ich beruflich zu tun hatte, konnte ich mich nicht noch auf das schreiben konzentrieren. Aber ich hab mir wenigstens ein Notiz-buch gebunden. Erinnert ihr euch noch an die alten Schulhefte, die ich vom Schulspeicher gerettet hatte?

Aus den Doppelseiten hab ich Stapel genäht, diese dann weiter zu einem Buchblock zusammen genäht und das ganze mit einem Stück Käseleinen verklebt. Darauf hab ich dann zwei schmale Bändchen geklebt als Lesezeichen.

Aus Karton hab ich mir zwei Kartonstücke zugeschnitten, die ein ganz kleines bisschen größer sind als eine Seite, und diese dann auf einen Stoffstreifen geklebt. Der Abstand zwischen den beiden Kartons ist so groß, wie der Buchblock dick ist. Dann passt er schön zwischen die Deckel.

Dann hab ich mir aus gebrauchtem Packpapier zwei Papierstücke zugeschnitten, die etwas größer sind als die Kartonstücke. Diese hab ich auf beide Kartonstücke geklebt und innen die Kanten und Ecken sauber umgefaltet und geklebt.

Dann hab ich den Buchblock in den Umschlag geklebt. Einfach das vordere und hintere Blatt des Buchblocks mit Kleber einstreichen und den Umschlag dran kleben. Da wo der Stoff ist, ist kein Kleber, das soll ja zum aufklappen beweglich bleiben. Das ganze hab ich dann mit ein paar Bücher beschwert und einige Stunden gut trocken lassen.

So sah das fertige Buch dann aus. Ich habe übrigens mit einem Klebestick und mit weißem Bastelkleber gearbeitet. Das funktioniert am besten.

Im Internet hab ich mir einen passenden Spruch gesucht, ausgedruckt und aufgeklebt. Fertig. Das hat sehr viel Spaß gemacht und ich hab noch Hefte für viele Notizbücher. Dieses hat 160 Seiten. Drin ist mein Kalender und im Moment arbeite ich dran, verschiedene Rubriken einzurichten wie Haushalt, Listen, Ideen usw.

Hier noch Ergebnisse vom Wolle färben. Diesmal in der Mikrowelle, ohne dass sie verfilzte.

Und dann nochmal Wolle: ich hatte mir letztes Jahr ein Vlies Schafwolle gekauft. Einen Teil davon hab ich nun gewaschen. Herrlich, was nach ein paar Waschgängen für  fluffige weiße Fasern und Locken rauskommen. Inzwischen habe ich mir 2 Handkarden bestellt, damit ich diese Fasern vor dem Spinnen noch weiter bearbeiten kann. Aber ich glaube fast, ich kann sie verspinnen, ohne zu kardieren. Weil das Waschen so tolle Ergebnisse gebracht hat, hab ich heute noch mehr davon gewaschen. Nun liegt sie auf dem Wäscheständer und in meinem Bad riecht es wie im Schafstall 😉 .

Ich hoffe, dass ihr auch immer wieder Zeit findet, etwas zu tun, was euch richtig viel Spaß macht.

Bis bald, viele liebe Grüße

Eure cheesesmouse ❤ .

 

 

 

 

 

 

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Mein neuestes Projekt

Hallo Ihr Lieben,

schon jahrelang habe ich vor, ein Buch zu schreiben. Vor einiger Zeit hatte ich mal für ein bestimmtes Buch ganz viel Material gesammelt und recherchiert, aber das war dann noch nicht das Richtige.

Nun bin ich vor kurzem auf eine Seite gestoßen, wo eine 7 Tage challenge zum schreiben angeboten wurde. Das hat mich angesprochen und ich habe mitgemacht. In diesen Tagen hab einiges gelernt und ich wurde neu motiviert, es wieder mit meinem Buch zu versuchen.

Nun schließt sich für mich ein 7 wöchiger Online-Kurs an, wo es weitergehen soll. Das ist für mich sehr spannend, aber auch berührend und schmerzhaft, weil es in dem Buch um Marcs und meine Beziehung gehen wird.

Gleichzeitig stehen die Arbeiten an der Schülerzeitung an und ich muss schauen, dass ich die nächsten Wochen sowohl organisatorisch als auch gefühlsmäßig gut bewältigen kann.

Ich habe mir einen Schreibplatz im Schlafzimmer eingerichtet.

Ein persönliches Problem, das sich seit ein paar Wochen verschlimmert, macht mir zu schaffen und belastet mich sehr in dieser Situation 😦 .

Trotzdem sehe ich den nächsten Wochen mit Spannung und Zuversicht entgegen und hoffe, dass ich sinnvoll an meinem Buch arbeiten kann. Vielleicht schaffe ich es nicht, sehr viel Tageskörnchen aufzuschreiben in der nächsten Zeit. Aber das soll nicht so bleiben 🙂 .

Ich möchte Euch noch die Maus zeigen, die ich für eine Freundin genäht habe.

mein neues Strickprojekt

und die Knospen am Fliederbaum, der vor meinem Fenster steht.


Der Frühling kommt und macht auch vor meiner Wohnung nicht halt. Die alte Garderobe kam raus und machte einem Regal und einem wunderschönen Spiegel Platz.

Meine Seife hab ich ausprobiert: sie schäumt wunderbar und ich freue mich jedes Mal, wenn ich mir die Hände wasche, dass man so tolle Sachen selber machen kann.

Ich wünsch euch gute Gedanken, viel Segen und alles Liebe ❤ .

Eure cheesesmouse

 

 

 

Seife – endlich

Hallo Ihr Lieben,

letztes Wochenende hab ich endlich Seife gemacht. Ich bin da jetzt so lange drumrum geschlichen. Ätznatron hatte ich mir schon länger gekauft, eine Form und eine Schutzbrille auch. Schürze und Gummihandschuhe hab ich. Statt destilliertem Wasser hab ich das Wasser aus meinem Kondenstrockner genommen. Ein Lebensmittelthermometer ist empfehlenswert.

So gehts:

Das ist nur eine kurze Beschreibung. Bessere Anleitungen findet ihr im Internet, z.B. hier.

Schürze, Handschuhe und Schutzbrille anziehen, Arbeitsfläche abdecken, Stabmixer oder Küchenmaschine und Gefäße bereitstellen. Man soll die Geräterdann nicht mehr für Lebensmittel verwenden.

Also erst nach Rezept destilliertes Wasser abwiegen (nicht abmessen) und Ätznatron abwiegen. Bitte lest euch selber ein und bestimmt mit einem Seifenrechner die richtige Menge.

In einem gut belüfteten Raum vorsichtig das Ätznatron in das Wasser einrieseln lassen. Vorsicht vor Spritzern auf der Haut oder sonstwo. Vorsichtig umrühren. Die Flüssigkeit (Lauge) wird nun von alleine heiß. Abkühlen lassen auf ca 40° C.

In einem Topf 680 g Kokosfett auf ca 40°C erwärmen. Ihr könnt auch andere Öle nehmen (viele Rezepte gibts im Internet). Ich wollte aber Kokosöl nehmen, weil ich das im Haus hab und weil die Seife dann schön weiß wird.

Die Lauge und das Fett sollten etwa gleich warm sein. Dann wird beides sehr vorsichtig zusammengeschüttet und mit dem Stabmixer (oder Küchenmaschine) gerührt. Immer aufpassen, dass es nicht spritzt wegen der angriffslustigen Lauge.

Wenn das ganze etwa wie Pudding geworden ist (das dauert unterschiedlich lang), kann man etwas Duftöl und/oder Farbe zusetzen.

Ich habe das so gemacht: zuerst 3/4 der Masse in die Form gegossen und den Rest mit etwas blauer Lebensmittelfarbe gefärbt und ca. 25 Tropfen Grapefruitöl beduftet. Das hab ich dann als oberste Schicht drauf gegossen und ganz bisschen zart untergezogen. Wirklich nur ein bisschen. Ich wollte keine Marmorierung, sondern nur ausprobieren, wie es wird. Statt einer gekauften Silikonform kann man anscheinend auch einen leeren, sauberen Tretapack als Form benutzen.

Dann muss man warten. Aufräumen, sauber machen, warten… bis ca. 24 Stunden um sind.

Danach kann man bequem den inzwischen festen Block aus der Form lösen und mit einem Messer in Scheiben schneiden. Ich habe 16 ca. 1 cm dicke Scheiben rausbekommen.

Ich wollte meine Seife stempeln und hab mir einen Stempel gemacht: aus Salzteig (1 Tasse Mehl und 1/2 Tasse Salz und etwas Wasser) macht man einen Knete ähnlichen Teig. Ich hab das eigentlich sehr ungern gemacht, da ich Lebensmittel nicht zum basteln oder so nehmen möchte 😦 .Das Salz war aber ein billiges fluorhaltiges, das ich sowieso nicht zum kochen verwende. Naja, das Mehl war Weizenmehl (dafür gibt’s keine Entschuldigung, außer der, dass ich im Rahmen meiner Rheumaernährung eigentlich kein Weizenmehl essen sollte). Wie auch immer, ich hab’s halt genommen…

Mit dem PC hab ich mir in der richtigen Grüße eine Vorlage erstellt, vom Display mit Papier und Bleistift abgepaust und dann mit etwas Spitzem auf den ausgewellten Salzteig übertragen. Diese Vertiefungen hab ich mit Heißkleber aus der Heißklebepistole gründlich aufgefüllt und dann nochmal eine Schicht Heißkleber drübergegeben. Nach dem Abkühlen kann man den „Stempel“ gut aus dem Salzteig entfernen und abwaschen.

Diesen Stempel hab ich dann die einzelnen Seifenstücke gedrückt. Ich hab mit einem Stück Holz nachgeholfen, damit ich besser Druck ausüben konnte.

Das mit dem Stempeln hat nicht so gut geklappt. Ich muss die Vertiefungen in der Salzteigform etwas besser einprägen. Ansonsten bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Was wichtig ist: es hat unglaublich viel Spaß gemacht.

Ich hab meine Seife zum fotografieren nach draußen in den Schnee gebracht. So könnt ihr sehen, wie strahlend weiß sie geworden ist.

Übrigens darf man die Seife nicht sofort benutzen. Sie muss nun ca. 4 Wochen reifen. Da findet nun nämlich ein chemischer Prozess statt, der die Seife basischer macht. Anscheinend kann man das herausfinden, indem man mit der Zungenspitze an die Seife geht. Wenn es noch prickelt, ist die Seife noch nicht fertig.

Anscheinend verliert die Seife an Gewicht beim reifen. Ich hab sie darum abgewogen. Insgesamt sind es 912 Gramm.

So, ihr Lieben, ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, mir beim Seife herstellen zuzuschauen. Vielleicht habt ihr ja auch Lust dazu. Ach ja: diese Art der Seifenherstellung ist nicht für Kinder geeignet. Haustiere sollten auch nicht in der Nähe sein. Dafür ist das zu gefährlich. Bitte lest euch ein bisschen ein, bevor ihr euch selber dran wagt. Ich übernehme keine Verantwortung für irgendwelche Schäden 😉 .

 

Viele liebe Grüße bis zum nächsten Mal.

Eure cheesesmouse ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

Atelierpädagogik und Tischläufer

Hallo Ihr Lieben,  da bin ich schon wieder 🙂 .

Ich habe gestern ganz vergessen, Euch zu erzählen, dass ich im September an einem workshop zum Thema „Einführung in die Atelier- und Werkstattpädagogik“ teilgenommen habe. Wir haben actionpainting gemacht,

mit Ytong gearbeitet, Kalligraphie gelernt und geübt und umgesetzt.

Die Schrift habe ich nach dem Fotografieren nochmal nachgemalt, nun kommt sie in Wirklichkeit besser raus als auf diesem Foto.

Heute hab ich dann den Tischläufer fertig genäht. Er gefällt mir recht gut und ich hoffe, meine Freundin wird sich darüber freuen.

Er ist 40 x 90 cm groß und besteht aus neuen und alten Spitzen und Stoffen. Fürs arrangieren der Stoffe, nähen und bügeln hab ich etwa 6 Stunden gebraucht. Bei meiner Freundin wird er auf einem alten Holztisch liegen, drum hab ich ihn mal noch auf dem etwas dunkleren Hintergrund fotografiert um zu gucken, wie es rauskommt.

Ich hab zuerst die Größe auf dem Tisch festgelegt (einfach mit dem Maßband so in etwa 40×90 cm markiert und dann in der Mitte angefangen als „log cabin“  Block. Das sieht man auf diesem Bild ganz gut.

Schnell waren ca. 30 cm Breite erreicht und ich habe auf beiden Seiten dann Borten und Stoff angenäht, und zwar mit Zickzack-Stich. Rechts auf rechts Nähte mit auseinanderbügeln hätte nicht funktioniert. Nach jeder angenähten Borte sorgfältig bügeln und überstehenden Stoff mit dem Rollenschneider und Lineal abschneiden. Sonst wäre das ganze Teil irgendwann krumm und schräg geworden. Zum Schluss habe ich die beiden äußerem Borten an den Längskanten angenäht. Es war ein bisschen „tricky“, die Verbindung mit der breiten Klöppelspitze hinzukriegen. Das hätte ich vorher etwas besser planen sollen 😉 . Manche Nähte sahen ein bisschen wild aus, da hab ich dann schmale Borten draufgesteppt. Also insgesamt war es eine gute Mischung aus Planen und drauflos nähen und einfach Mut zum Risiko. Ach ja: und man muss gut aufpassen beim nähen, den Manche Stoffe dehnen sich mehr als andere. Wenn man zu stark zieht, hat man Wellen, die man nicht mehr ausbügeln kann 😮 .

Gestern hab ich auch noch ein Päckchen aus Kanada von Marcs Mutter bekommen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte….

Ich wünsche Euch einen gesegnten Sonntag ❤ .

Eure cheesesmouse 😉

 

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versprochen

Ihr Lieben,

ich hoffe, es geht Euch gut! Ich freue mich über Euren Besuch bei mir 🙂 .

Heute hab ich die versprochenen Bilder von meinem neuen Küchenteppich für Euch:

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Ich hab ihn bei Gudrun Sjöden im Sale zum halben Preis ergattert, nachdem ich mich sofort in ihn verliebt hatte und er mir anfangs zu teuer war.

Dann meine letztjährige Sommerhäkelarbeit, die ich Euch noch noch gar nicht gezeigt habe: eine Decke aus Baumwollgarn von Lanade. Sie misst 1,40 mal 2,00 m und gefällt mir sehr gut. Momentan wohnt sie in meinem Bett und dient mir in den warmen Sommernächten als Zudecke.

     

     

Die Anleitung habe ich von hier:  die „as-we-go stripey blanket“. Eine tolle, ausführliche PDF mit allen Erklärungen, die man braucht. Allerdings in englisch.

Heute hab ich eine kleine Bastelei für meine Nachbarin gemacht. Sie hat morgen Geburtstag. Bei uns wurde neulich der Schulspeicher ausgeräumt und ich habe ganz viele alte Schulheft gerettet, aus denen ich nun kleine Notizbücher zum verschenken mache und andere Dinge. Wie z.B. einen Kalender für mich. Der ist aber noch nicht fertig.

Vorne bestickt (einfach mit gelbem Stift vorschreiben, dann Löcher stechen und sticken). Das Vorstechen ist nötig, damit man auch von innen sieht, wo man den nächsten Stich setzen muss. Dann hab ich noch eine kleine Rose aufgeklebt, die ich von einem Geschenkband abgeschnitten hatte.

Hinten ein Loch reingestanzt und dünnes Gummiband mit Hilfe eines Knopfes befestigt.

Noch ein Dekoherz dazu, fertig!

Und das ist meine aktuelle Sommerhäkelarbeit: Eine Baumwolldecke aus Granny-Streifen. Damit die Streifen nicht zu regelmäßig werden, häkel ich immer nur etwa höchstens eine dreiviertel Runde in einer Farbe.

Die Anleitung habe ich von hier. Sorry, wieder in englisch. Aber sicher findet Ihr auch gute deutsche Beschreibungen und Anleitungen im Netz.

So Ihr Lieben, das wars für heute. Nachher bin ich noch mit meiner Freundin verabredet. Wir machen zusammen karelische Piroggen. Ein Rezept habe ich noch nicht für Euch. Ich werde es nachher selber erst von meiner Freundin lernen.

Liebe Grüße Eure cheesesmouse Heike ❤ .

 

 

 

 

Wieder da im Neuen Jahr

Hallo Ihr Lieben,

in den letzten Monaten war viel zu tun und ich hatte keine Zeit (Energie) für den blog. Ich habe überlegt, ob ich mit dem blog überhaupt weitermachen möchte. Aber es macht mir Spaß und gibt mir auch immer die Möglichkeit, zu gucken, wo ich stehe…ein Tagebuch halt.

Im Frühjahr und Sommer ging es weiter mit der Renovierung der Küche. Ich habe Fliesen abgeschlagen, gestrichen, angeklebt.

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Aus meiner vorher dunklen Küche ist eine Wohnküche mit „Meerblick“ geworden. Von einer Nachbarin bekam ich Stühle geschenkt, die genau zu dem alten Tisch passen, den ich auch geschenkt bekommen hatte. Die Lampe ist vom Flohmarkt. Ich habe sie selbst montiert und mit Schalter versehen. Die Bank hab ich gekauft und zusammengebaut.

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Draußen habe ich mit Farbe gewerkelt (das ist nach der ersten Schicht), nachher war es dann etwas gleichmäßiger, aber immer noch schön unregelmässig.

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Decke aus Baumwolle: eine angenehme Häkelarbeit für den Sommer 😉 .

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Eine traumhaft schöne mittelalterliche Haube, von einer lieben fernen Freundin selbst genäht und bestickt. Ich habe mich so über das Geschenk gefreut.

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Aus diesen Rolags entstand dieses Garn am Spinnrad.

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Daraus habe ich Handstulpen gestrickt. Ich hoffe sie sind warm genug für den Winter in Lappland.

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Meine kleine Quietschente und ich am Bodensee 😉 .

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Fahrt mit den Zug in den Sonnenuntergang…

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Unerwartetes Geschenk: Schuhe mit einklappbaren Spikes!

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Wolle färben mit Beeren, Nussschalen und Sonnenwärme auf dem Fenstersims

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Weihnachtspäckchen aus Kanada mit schmuseweichem Kuschelponcho und „mousesocks“ 😉 .

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Ikeatag mit meiner Freundin. Wir haben „The praying mouses“ gefunden. Sourissimo (cb liebt sie)! Er hatte inzwischen Nierenversagen und muss nun regelmäßig zur Dialyse 😦 . Ja, es haben sich auch weniger schöne Sachen ereignet…

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Egg Mc Muffins: Toasties toasten, mit 1 Scheibe Schmelzkäse belegen, Spiegelei und gebratenen Bacon und den Deckel drauf. Damit ist nun aber wieder Schluss: ich werde mich wieder konsequenter nach meiner Rheumadiät ernähren künftig.

Das Bild ist vom Weihnachtsmarkt an unserer Schule.

Im Dezember gab es gute Nachrichten: unsere Schülerzeitung hat wieder einen Preis bekommen. das brachte mir einiges an Zusatzarbeit und ich war echt urlaubsreif dann. Heiligabend und den ersten Weihnachtstag hab ich mich ausgeruht.  Danach war ich an zwei Tagen mit meiner Familie zusammen.

Nach Weihnachten habe ich mich mit meiner Freundin M. und ihrer Tochter getroffen, um Einladungskarten für die bevorstehende Hochzeit der Tochter entwerfen. Silvester war ruhig. Ich war erschöpft und bin es noch.

So nun habt Ihr wenigstens wieder einen kleinen Einblick im Schnelldurchgang, was sich bei mir getan. ich wünsche Euch ein sehr gesegnetes Jahr 2016 ❤ .

Rolags, nicht Rolex :-)

Hallo Ihr Lieben,

der Sommer ist da! Und wie 😉  !!! Er hat nicht nur Hitze mitgebracht, sondern auch wunderschöne Rosenblätter. Zusammen mit Wodka, Lavendelblüten und destillierten Wasser gibt das ein herrliches Gesichtswasser.

Dann hab ich mal wieder Shampoo gemacht. Die letzte Flasche war leer und so musste ich mein altes Buch wieder vorkramen:

Ich nehme die ganz normale Schmierseife, die geht prima. Und das Shampoo ist mit Sicherheit besser als das Zeug, das man kaufen kann mit allen möglichen undefinierbaren oder schädlichen Zusätzen drin. Es schäumt ein bisschen weniger als man es gewöhnt ist. Aber das macht nichts, finde ich. Seit ich meine Haare entweder damit, oder nur mit Wasser wasche, sind sie gesünder und werden auch endlich länger. Nachdem die Haare ausgespült sind, kippe ich mir einen Krug Wasser mit einem Eßlöffel Essig oder Zitronensaft drüber (das sollte man bei solch einem Shampoo machen).

Dann gabs neulich mal dreierlei vom Lachs: selbstgemachten graved Lachs (mit Basilikum und Orangenschalen mariniert), Lachssuppe und gebratenen Lachs (natürlich nicht alles auf einmal 😉 ).

So, und nun zum Titel dieses Beitrags: ich habe mir ein Kadierbrett (Blendingboard) gebastelt und Rolags gemacht: Kardenbelag bestellt und auf ein Holzbrett von Ikea genagelt. Und dann aus farbiger Rohwolle Rolags hergestellt. Das macht vielleicht Spaß!!!!!! 😀 .  Hier könnte Ihr gucken, wie man dieses Rolags herstellt und hier seht Ihr, wie man sie verspinnt. Diese Faserröllchen sind herrlich fluffig und es ist so schön, sich selber seine Spinnradfutter zusammenzustellen.

Wolle gefärbt hab ich auch, sowohl mit Pflanzen im Topf, als auch im Glas in der Sonne (s. Solarfärbung bei Tante Google). Ein bisschen Ostereierfarbe kam auch noch zum Einsatz. Drei Gläser stehen noch auf dem Fenstersims in der Sonne. Das Ergebnis zeige ich Euch nächstes Mal.

Was noch geschah: meine Herzensschwester war im Krankenhaus, meine Mutter war im Krankenhaus, die Präsentation der Schülerzeitung war mitreißend und einfach nur toll. Mein neu gewonnener Freund S. ist umgezogen (einige 100 km weit weg). Wir hatten zusammen mit seinem Freund einen sehr schönen Abschiedstag. Mein fast 19 Jahre altes Auto ist ohne Beanstandung durch den TÜV gekommen. Gott ist gut ❤ .

Tschüss,  Ihr Lieben, bis bald 🙂

 

Picknick am Rhein und was sonst so los ist

Der November ist angekommen und ich möchte Euch ein bisschen erzählen, was ich erlebt habe: ich habe einen neuen Freund gewonnen. Wir haben uns vor zwei Monaten kennengelernt und uns auf Anhieb gut verstanden 🙂 . An einem wunderschönen Sonnentag trafen wir uns zu einem spontanen Picknick am Rhein

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In meiner Küche ging es langsam weiter: die Wand zwischen den Hängeschränken musste gestrichen werden. Und dann gab es einen Rückschlag: der Kaminfeger war da und erzählte mir, dass wir zwischen Hängeschränken und dem Schornstein mindestens 5 cm Abstand einhalten müssen. So müssen wir demnächst die Schränke wieder abmontieren und den Abstand korrigieren. Leider sind Leisten und Blenden schon dran und müssen auch entfernt werden. Naja.

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Meine Pflanzschale durfte umziehen. Sie hat nun ein wunderschönes Zuhause bei einer lieben und sehr kreativen Kollegin von mir, die mir …..

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 ….als Dankeschön dieses Glas schenkte und mir Tipps zum Konservieren von Rosen mit Wachs gab.

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Würdet Ihr denken, dass diese Rosen mit Wachs überzogen sind? 😉

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Geschenke und Zucchinischnitzel

Heute hab ich drei schöne Geschenke bekommen: als erstes bekam mit der Morgenpost Visitenkarten.

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Dann traf ich beim einkaufen Y. und S. Sie kamen vom Pilze sammeln und schenkten mir wunderschöne Pfifferlinge.

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Und als ich nach Hause kam, fand ich noch mal Post: eine ganz liebe Karte und eine DVD von meiner Freundin C.

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Auf der Rückseite der Igelkarte steht. „Alle Dinge sind möglich mit Gott!“

Und hier hab ich noch ein super leckeres Rezept für Euch: Zucchinischnitzel.

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Zucchini in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Sonnenblumenkerne zerkleinern und mit Reibekäse mischen.

Zucchini salzen, in verquirltes Ei (oder Eigelb-Sahnegemisch) tauchen.

In der Sonnenblumen-Käse-Panade wenden und in der Pfanne ausbraten. Miammmmm.

Spardosen, Stoffroulette und Notizbucheinband

Ihr Lieben,

das hat nun doch eine Weile gedauert bis zu diesem Post. Ich hatte ein paar Wochen Probleme mit den Nebenhöhlen und den Bronchien. In die Zeit fielen einige Arbeiten für die Schülerzeitung und die Planung eines neuen Projektes: eine Zeitung von der Tagesfördergruppe. Dazwischen musste ich mich auskurieren und wollte mich natürlich auch mit meinen Freundinnen zum Bibelkreis und reden und Essen gehen treffen. In dem Chinarestaurant hier gibt es ein super Büffet 🙂 .

Morgen hab ich einen Termin mit einem Freund, der sich um den Lüfter für mein Laptop kümmern möchte und ein Krankenbesuch auf der Intensivstation liegt auch an. Donnerstag gehts dann zur ersten Redaktionssitzung in die Tagesfördergruppe.

Hier also die Spardosen, die ich neulich gebastelt habe:

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Jedes Mal, wenn ich Geld reinstecke, stempel ich den Betrag auf. So hab ich einen Überblick und brauche nicht vor lauter Neugier die Spardose aufbrechen (das mache ich nämlich manchmal) 😉 .

Neulich hab ich beim Stoffroulette bei http://nephtyis.wordpress.com/ mitgemacht. Von einem der schönen Stoffe, die ich zurückbekam habe ich einen Einband für mein Notizbuch genäht. Das Büchlein hatte ich neulich von meinem Papa bekommen. Nun kommt es zu neuen Ehren.

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