Tageskörnchen – leben und mehr

Archiv für die Kategorie “so wird’s gemacht”

Filzen, Buch und noch mehr Wolle

Hallo Ihr Lieben 🙂 ,

die letzten Wochen waren sehr arbeitsreich. Zu meinen üblichen Arbeiten an der Schülerzeitung (Werbepartner anschreiben, layouten, um den Druck kümmern und einige organisatorische Arbeiten) und dem Jahresbericht (layouten und Druck organisieren) kamen noch unerwartete Arbeiten an einer der Websites und Übersetzungen in leichte Sprache dazu. Gestern hatte ich die meisten Sachen erledigt und nun möchte ich euch ein paar Dinge zeigen, die ich zwischendurch gemacht habe. Ein bisschen was kreatives muss ich schon immer zwischendurch machen, sonst geht’s mir nicht gut.

Zuerst möchte ich euch zeigen, wie das Ergebnis meines Filzversuches inzwischen aussieht.

So sah es aus beim Filzen: viel Luftpolsterfolie, Plastikfolie, Handtücher, Wasser und meine selbst gemachte Seife kamen zum Einsatz.

Und so sieht das Filzstück inzwischen aus. Es ist noch nicht fertig, ich muss nochmal kräftig walken, damit sich alle Fasern richtig schön verbinden. Aber ich habe festgestellt, dass nassfilzen nicht wirklich was für mich ist. Zumindest nicht solche großen Stücke. Das ist mir zu anstrengen. Es macht zwar Spaß auf diesen glitschig nassen Fasern mit Seifenlauge rumzureiben, aber die großen Bewegungen beim walkten sind nichts für mich. Immerhin, so einen duftig weiche und leichten Schal (ca. 80 Gramm) ist schon was tolles.

An meinem Buch-projekt konnte ich nicht viel machen. Nach all den Denkarbeiten, die ich beruflich zu tun hatte, konnte ich mich nicht noch auf das schreiben konzentrieren. Aber ich hab mir wenigstens ein Notiz-buch gebunden. Erinnert ihr euch noch an die alten Schulhefte, die ich vom Schulspeicher gerettet hatte?

Aus den Doppelseiten hab ich Stapel genäht, diese dann weiter zu einem Buchblock zusammen genäht und das ganze mit einem Stück Käseleinen verklebt. Darauf hab ich dann zwei schmale Bändchen geklebt als Lesezeichen.

Aus Karton hab ich mir zwei Kartonstücke zugeschnitten, die ein ganz kleines bisschen größer sind als eine Seite, und diese dann auf einen Stoffstreifen geklebt. Der Abstand zwischen den beiden Kartons ist so groß, wie der Buchblock dick ist. Dann passt er schön zwischen die Deckel.

Dann hab ich mir aus gebrauchtem Packpapier zwei Papierstücke zugeschnitten, die etwas größer sind als die Kartonstücke. Diese hab ich auf beide Kartonstücke geklebt und innen die Kanten und Ecken sauber umgefaltet und geklebt.

Dann hab ich den Buchblock in den Umschlag geklebt. Einfach das vordere und hintere Blatt des Buchblocks mit Kleber einstreichen und den Umschlag dran kleben. Da wo der Stoff ist, ist kein Kleber, das soll ja zum aufklappen beweglich bleiben. Das ganze hab ich dann mit ein paar Bücher beschwert und einige Stunden gut trocken lassen.

So sah das fertige Buch dann aus. Ich habe übrigens mit einem Klebestick und mit weißem Bastelkleber gearbeitet. Das funktioniert am besten.

Im Internet hab ich mir einen passenden Spruch gesucht, ausgedruckt und aufgeklebt. Fertig. Das hat sehr viel Spaß gemacht und ich hab noch Hefte für viele Notizbücher. Dieses hat 160 Seiten. Drin ist mein Kalender und im Moment arbeite ich dran, verschiedene Rubriken einzurichten wie Haushalt, Listen, Ideen usw.

Hier noch Ergebnisse vom Wolle färben. Diesmal in der Mikrowelle, ohne dass sie verfilzte.

Und dann nochmal Wolle: ich hatte mir letztes Jahr ein Vlies Schafwolle gekauft. Einen Teil davon hab ich nun gewaschen. Herrlich, was nach ein paar Waschgängen für  fluffige weiße Fasern und Locken rauskommen. Inzwischen habe ich mir 2 Handkarden bestellt, damit ich diese Fasern vor dem Spinnen noch weiter bearbeiten kann. Aber ich glaube fast, ich kann sie verspinnen, ohne zu kardieren. Weil das Waschen so tolle Ergebnisse gebracht hat, hab ich heute noch mehr davon gewaschen. Nun liegt sie auf dem Wäscheständer und in meinem Bad riecht es wie im Schafstall 😉 .

Ich hoffe, dass ihr auch immer wieder Zeit findet, etwas zu tun, was euch richtig viel Spaß macht.

Bis bald, viele liebe Grüße

Eure cheesesmouse ❤ .

 

 

 

 

 

 

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Schnee auf Fliederblüten

Hallo Ihr Lieben,

ganz herzlich möchte ich heute auch die unter euch begrüßen, die in letzter Zeit zum ersten Mal auf meinem blog vorbeigeschaut haben und die mir folgen möchten.

Am 26. April hat es bei uns geschneit. Für uns ist das recht ungewöhnlich. Ich wohne in einem der wärmsten Orte Deutschlands und wir haben kaum Schnee. Aber dieses Jahr fiel Schnee auf die Blüten und der Fliederbaum vor meinem Fenster sah sehr besonders aus.

Bei dem Wetter machte es mir besonders viel Spaß, mich drinnen mit kreativen Dingen zu beschäftigen.

Das Wolle färben im Topf ist mir leider nicht so gut gelungen. Die Farben sind schön, aber die Wolle ist leicht verfilzt. Ich habe inzwischen gelesen, dass Merinowolle schon verfilzt, wenn man sie nur schief anguckt 😉 . Leider war an ein normales verspinnen nicht mehr zu denken und so habe ich aus den Fasern mit dem Blendingboard wieder Rolags hergestellt. Dadurch kann man die Verfilzung wieder etwas auflösen und die Wolle lässt sich so verspinnen. Das funktioniert aber nur, wenn die Fasern nicht zu sehr verfilzt sind, sonst kommt man da nicht mehr durch. Das ist wie bei verfilzten Haaren dann.

Ein zweiter Strang war so verfilzt, dass ich keine Rolags draus machen konnte. So hab ich mich kurzerhand dazu entschlossen, einen Filzschal daraus zu machen. Mit viel warmem Wasser hab ich auf Luftpolsterfolie mit meiner selbst gemachten Seife eifrig gerubbelt und gerieben und gewalkt. Das war sehr anstrengend für mich und ich habe die Arbeit dann ein paar Tage liegen gelassen, bis ich wieder weiter gemacht habe. Glücklicherweise ist das kein Problem. Man lässt das Werkstück trocknen und macht dann irgendwann alles schön nass und filzt weiter. Der Schal ist nun immer noch nicht fertig. da muss ich nochmal ran. Ein bisschen passende Wolle konnte ich spinnen und da mache ich dann irgendwie eine Kante draus. Ich zeigs euch dann, okay?

Der Schreibkurs ist nun vorbei und ich habe wirklich viel gelernt. Von meiner Freundin bekam ich als Motivationshilfe eine Lesezeichen aus Metall.

Nun steht noch eine Terminsache bei mir an und ein paar kleinere Sachen. Danach werde ich mir dann regelmäßig Zeit einplanen, um an meinem Buch zu arbeiten.

So, nun wünsche ich euch ein schönes Wochenende und schicke euch ganz liebe Grüße ❤

eure cheesesmouse 😀

 


 

 

 

Wolle, Wolle und noch mehr Wolle

Meine Seife reift immer noch. Ich hab vorgestern die Zunge leicht drangehalten und es prickelt noch. Es sind nun 5 Wochen und das warten fällt schwer. Ich würde sie gerne ausprobieren.

Nun gut, dann ist halt die Wolle dran: spinnen, zwirnen, stricken…

Diesen traumhaften Kammzug hab ich geschenkt bekommen und mit uni gefärbtem Kammzug

in rosa, smaragd, grau, cognac, türkis, bordeaux und weiß versponnen.

Von zwei Spulen miteinander verzwirnt und dann ohne haspeln und waschen direkt von der

Spule verstrickt 😉 . Ich konnte einfach nicht warten.

Es wird ein Schal zu meinem neuen petrolfarbenen Mantel und ich hoffe, das Material nimmt es mir nicht übel, wenn es erst nach dem Stricken  gebadet wird.

Dann bekam ich noch ganz viel Konengarn geschenkt. Da weiß ich noch nicht genau, was ich draus machen werde. Das Material ist etwas gröber und nicht ganz so weich. Es ist sicher zum weben von Teppichen geeignet.

Ich hatte Besuch von K. Sie möchte spinnen und andere Handarbeitstechniken lernen. Wir haben viel mit Fasern gespielt und ausprobiert und bevor die ersten Häkelversuche gemacht werden konnten, musste der Wärmehund und die praying mouse mit Schal und Ohrwärmern versorgt werden ;-).

Mein neuestes Werk ist ein Strickmantel aus Alpakawolle im fair isle Muster mit dicken 6,5 er Nadeln.

Der erste Ärmel ist fertig. Leider war der erste Ärmel zu eng, weil die Maschenprobe etwas weiter war als das fertige Teil.

Diesen Ärmel hab ich nun von oben her gestrickt. So konnte ich ihn weit genug anfangen und habe nach unten hin angenommen.

Das Strickmuster hab ich hier gefunden. Man kann es sich gratis runterladen.

Gestern hab ich endlich die Mützen nach Hamburg geschickt. Sie lagen schon eine Weile fertig hier, aber durch langwierige Erkältung kam ich irgendwie nicht in die Puschen.

Ich schicke euch ganz liebe Grüße ❤ .

 

 

 

Seife – endlich

Hallo Ihr Lieben,

letztes Wochenende hab ich endlich Seife gemacht. Ich bin da jetzt so lange drumrum geschlichen. Ätznatron hatte ich mir schon länger gekauft, eine Form und eine Schutzbrille auch. Schürze und Gummihandschuhe hab ich. Statt destilliertem Wasser hab ich das Wasser aus meinem Kondenstrockner genommen. Ein Lebensmittelthermometer ist empfehlenswert.

So gehts:

Das ist nur eine kurze Beschreibung. Bessere Anleitungen findet ihr im Internet, z.B. hier.

Schürze, Handschuhe und Schutzbrille anziehen, Arbeitsfläche abdecken, Stabmixer oder Küchenmaschine und Gefäße bereitstellen. Man soll die Geräterdann nicht mehr für Lebensmittel verwenden.

Also erst nach Rezept destilliertes Wasser abwiegen (nicht abmessen) und Ätznatron abwiegen. Bitte lest euch selber ein und bestimmt mit einem Seifenrechner die richtige Menge.

In einem gut belüfteten Raum vorsichtig das Ätznatron in das Wasser einrieseln lassen. Vorsicht vor Spritzern auf der Haut oder sonstwo. Vorsichtig umrühren. Die Flüssigkeit (Lauge) wird nun von alleine heiß. Abkühlen lassen auf ca 40° C.

In einem Topf 680 g Kokosfett auf ca 40°C erwärmen. Ihr könnt auch andere Öle nehmen (viele Rezepte gibts im Internet). Ich wollte aber Kokosöl nehmen, weil ich das im Haus hab und weil die Seife dann schön weiß wird.

Die Lauge und das Fett sollten etwa gleich warm sein. Dann wird beides sehr vorsichtig zusammengeschüttet und mit dem Stabmixer (oder Küchenmaschine) gerührt. Immer aufpassen, dass es nicht spritzt wegen der angriffslustigen Lauge.

Wenn das ganze etwa wie Pudding geworden ist (das dauert unterschiedlich lang), kann man etwas Duftöl und/oder Farbe zusetzen.

Ich habe das so gemacht: zuerst 3/4 der Masse in die Form gegossen und den Rest mit etwas blauer Lebensmittelfarbe gefärbt und ca. 25 Tropfen Grapefruitöl beduftet. Das hab ich dann als oberste Schicht drauf gegossen und ganz bisschen zart untergezogen. Wirklich nur ein bisschen. Ich wollte keine Marmorierung, sondern nur ausprobieren, wie es wird. Statt einer gekauften Silikonform kann man anscheinend auch einen leeren, sauberen Tretapack als Form benutzen.

Dann muss man warten. Aufräumen, sauber machen, warten… bis ca. 24 Stunden um sind.

Danach kann man bequem den inzwischen festen Block aus der Form lösen und mit einem Messer in Scheiben schneiden. Ich habe 16 ca. 1 cm dicke Scheiben rausbekommen.

Ich wollte meine Seife stempeln und hab mir einen Stempel gemacht: aus Salzteig (1 Tasse Mehl und 1/2 Tasse Salz und etwas Wasser) macht man einen Knete ähnlichen Teig. Ich hab das eigentlich sehr ungern gemacht, da ich Lebensmittel nicht zum basteln oder so nehmen möchte 😦 .Das Salz war aber ein billiges fluorhaltiges, das ich sowieso nicht zum kochen verwende. Naja, das Mehl war Weizenmehl (dafür gibt’s keine Entschuldigung, außer der, dass ich im Rahmen meiner Rheumaernährung eigentlich kein Weizenmehl essen sollte). Wie auch immer, ich hab’s halt genommen…

Mit dem PC hab ich mir in der richtigen Grüße eine Vorlage erstellt, vom Display mit Papier und Bleistift abgepaust und dann mit etwas Spitzem auf den ausgewellten Salzteig übertragen. Diese Vertiefungen hab ich mit Heißkleber aus der Heißklebepistole gründlich aufgefüllt und dann nochmal eine Schicht Heißkleber drübergegeben. Nach dem Abkühlen kann man den „Stempel“ gut aus dem Salzteig entfernen und abwaschen.

Diesen Stempel hab ich dann die einzelnen Seifenstücke gedrückt. Ich hab mit einem Stück Holz nachgeholfen, damit ich besser Druck ausüben konnte.

Das mit dem Stempeln hat nicht so gut geklappt. Ich muss die Vertiefungen in der Salzteigform etwas besser einprägen. Ansonsten bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Was wichtig ist: es hat unglaublich viel Spaß gemacht.

Ich hab meine Seife zum fotografieren nach draußen in den Schnee gebracht. So könnt ihr sehen, wie strahlend weiß sie geworden ist.

Übrigens darf man die Seife nicht sofort benutzen. Sie muss nun ca. 4 Wochen reifen. Da findet nun nämlich ein chemischer Prozess statt, der die Seife basischer macht. Anscheinend kann man das herausfinden, indem man mit der Zungenspitze an die Seife geht. Wenn es noch prickelt, ist die Seife noch nicht fertig.

Anscheinend verliert die Seife an Gewicht beim reifen. Ich hab sie darum abgewogen. Insgesamt sind es 912 Gramm.

So, ihr Lieben, ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht, mir beim Seife herstellen zuzuschauen. Vielleicht habt ihr ja auch Lust dazu. Ach ja: diese Art der Seifenherstellung ist nicht für Kinder geeignet. Haustiere sollten auch nicht in der Nähe sein. Dafür ist das zu gefährlich. Bitte lest euch ein bisschen ein, bevor ihr euch selber dran wagt. Ich übernehme keine Verantwortung für irgendwelche Schäden 😉 .

 

Viele liebe Grüße bis zum nächsten Mal.

Eure cheesesmouse ❤

 

 

 

 

 

 

 

 

Mützen auf zwei Arten

Hallo ihr Lieben,

heute kommt wie versprochen die Anleitung für die Mützen, die ich gestrickt habe.

Material

Ca. 60-70 g Wolle (das hängt von der Lauflänge ab) ich habe „Nepal“ von Drops genommen.
1 Spiel Stricknadeln Größe 5
1 Stick-/oder Stopfnadel
1 Schere

So geht’s:

80 M. anschlagen und 8 Runden im Bündchenmuster (1 Masche rechts, 1 Masche links) stricken.

Dann weiter mit rechten Maschen.

17 cm nach dem Bündchen mit den Abnahmen beginnen:

  1. Runde: *6 Maschen stricken, dann 2 Maschen zusammenstricken*. Von* bis * immer wiederholen bis man eine Runde gestrickt hat.
  2. Runde: rechte Maschen stricken
  3. Runde: *5 Maschen stricken, dann 2 Maschen zusammenstricken*. Von* bis * immer wiederholen bis man eine Runde gestrickt hat.
  4. Runde: rechte Maschen stricken
  5. Runde: *4 Maschen stricken, dann 2 Maschen zusammenstricken*. Von* bis * immer wiederholen bis man eine Runde gestrickt hat.
  6. Runde: rechte Maschen stricken
  7. Runde: *3 Maschen stricken, dann 2 Maschen zusammenstricken*. Von* bis * immer wiederholen bis man eine Runde gestrickt hat.
  8. Runde: rechte Maschen stricken
  9. Runde: *2 Maschen stricken, dann 2 Maschen zusammenstricken*. Von* bis * immer wiederholen bis man eine Runde gestrickt hat.
  10. Runde: rechte Maschen stricken
  11. Runde: *1 Masche stricken, dann 2 Maschen zusammenstricken*. Von* bis * immer wiederholen bis man eine Runde gestrickt hat.
  12. Runde: rechte Maschen stricken
  13. Runde: * 2 Maschen zusammenstricken*. Von* bis * immer wiederholen bis man eine Runde gestrickt hat.

Dann den Faden abschneiden (ca. 12-15 cm), in eine Nadel einfädeln und den Faden durch alle Maschen ziehen und dabei jeweils die Maschen von der Nadel fallen lassen. Sie sind jetzt durch den durchgezogenen Faden gesichert. Den Faden auf der Innenseite der Mütze vernähen, ebenso den Anfangsfaden. Fertig.

Mit der Strickmaschine:

Ich hab einen „Singer Solo Grobstricker“

Material

1 Rundnadel Größe 4
Ca. 60-70 g Wolle (das hängt von der Lauflänge ab) ich habe Nepal von Drops genommen
1 Stick-/oder Stopfnadel
1 Schere

So geht’s:

Mit der Rundnadel 66 M. anschlagen und 8 Reihen im Bündchenmuster (1 Masche rechts, 1 Masche links) stricken.

Dann auf die Strickmaschine hängen, Gewichte dranhängen und 45 Reihen mit Einstellung 9 glatt rechts stricken.

Dann wieder auf die Rundnadeln umhängen und die Abnahmen wie stricken wie folgt:

  1. Reihe: *4 Maschen rechts stricken, dann 2 Maschen rechts zusammenstricken*. Von* bis * immer wiederholen bis zum Reihenende.
  2. Reihe: linke Maschen stricken
  3. Reihe: *3 Maschen rechts stricken, dann 2 Maschen rechts zusammenstricken*. Von* bis * immer wiederholen bis zum Reihenende.
  4. Reihe: linke Maschen stricken
  5. Reihe: *2 Maschen rechts stricken, dann 2 Maschen rechts zusammenstricken*. Von* bis * immer wiederholen bis zum Reihenende.
  6. Reihe: linke Maschen stricken
  7. Reihe: *1 Maschen rechts stricken, dann 2 Maschen rechts zusammenstricken*. Von* bis * immer wiederholen bis zum Reihenende.
  8. Reihe: linke Maschen stricken
  9. Reihe: * 2 Maschen rechts zusammenstricken*. Von* bis * immer wiederholen bis zum Reihenende.
  10. Reihe: linke Maschen stricken

Dann den Faden abschneiden (ca. 70 cm), in eine Nadel einfädeln und den Faden durch alle Maschen ziehen und dabei jeweils die Maschen von der Nadel fallen lassen. Sie sind jetzt durch den durchgezogenen Faden gesichert. Die Mütze mit der rechten Seite nach innen zusammenlegen und an der Längskante zusammen nähen. Beide Fäden vernähen. Fertig

Selbst wenn der Wechsel von den Nadeln auf die Strickmaschine und zurück etwas Zeit beansprucht, ist die Zeitersparnis doch beachtlich: komplett von Hand gestrickt brauche ich etwa 4 Stunden pro Mütze, für die Strickmaschinenvariante 1h 45 min (alles inklusive).

 

So Ihr Lieben, nächste Woche zeige ich mein neues Spinnprojekt und meine allererste Seife, die ich gestern gemacht hat. Das macht ja Spaß!!!!!! 🙂

Dann hab ich gestern eine gute Seite gefunden mit Texten und Erklärungen zur Bibel: Biblische Wahrheiten.

Folgenden Text hab ich mir genau durchgelesen. Seit Marcs Tod beschäftige ich mich öfter mit dem Tod und wie es genau danach weiter geht. Auch unter Christen gibts da ja verschiedene Ansichten. Ich kann diesen Artikel sehr empfehlen.

Alles ❤ für euch. Ich wünsche Euch einen gesegneten Sonntag.

Eure cheesesmouse :-).





Atelierpädagogik und Tischläufer

Hallo Ihr Lieben,  da bin ich schon wieder 🙂 .

Ich habe gestern ganz vergessen, Euch zu erzählen, dass ich im September an einem workshop zum Thema „Einführung in die Atelier- und Werkstattpädagogik“ teilgenommen habe. Wir haben actionpainting gemacht,

mit Ytong gearbeitet, Kalligraphie gelernt und geübt und umgesetzt.

Die Schrift habe ich nach dem Fotografieren nochmal nachgemalt, nun kommt sie in Wirklichkeit besser raus als auf diesem Foto.

Heute hab ich dann den Tischläufer fertig genäht. Er gefällt mir recht gut und ich hoffe, meine Freundin wird sich darüber freuen.

Er ist 40 x 90 cm groß und besteht aus neuen und alten Spitzen und Stoffen. Fürs arrangieren der Stoffe, nähen und bügeln hab ich etwa 6 Stunden gebraucht. Bei meiner Freundin wird er auf einem alten Holztisch liegen, drum hab ich ihn mal noch auf dem etwas dunkleren Hintergrund fotografiert um zu gucken, wie es rauskommt.

Ich hab zuerst die Größe auf dem Tisch festgelegt (einfach mit dem Maßband so in etwa 40×90 cm markiert und dann in der Mitte angefangen als „log cabin“  Block. Das sieht man auf diesem Bild ganz gut.

Schnell waren ca. 30 cm Breite erreicht und ich habe auf beiden Seiten dann Borten und Stoff angenäht, und zwar mit Zickzack-Stich. Rechts auf rechts Nähte mit auseinanderbügeln hätte nicht funktioniert. Nach jeder angenähten Borte sorgfältig bügeln und überstehenden Stoff mit dem Rollenschneider und Lineal abschneiden. Sonst wäre das ganze Teil irgendwann krumm und schräg geworden. Zum Schluss habe ich die beiden äußerem Borten an den Längskanten angenäht. Es war ein bisschen „tricky“, die Verbindung mit der breiten Klöppelspitze hinzukriegen. Das hätte ich vorher etwas besser planen sollen 😉 . Manche Nähte sahen ein bisschen wild aus, da hab ich dann schmale Borten draufgesteppt. Also insgesamt war es eine gute Mischung aus Planen und drauflos nähen und einfach Mut zum Risiko. Ach ja: und man muss gut aufpassen beim nähen, den Manche Stoffe dehnen sich mehr als andere. Wenn man zu stark zieht, hat man Wellen, die man nicht mehr ausbügeln kann 😮 .

Gestern hab ich auch noch ein Päckchen aus Kanada von Marcs Mutter bekommen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte….

Ich wünsche Euch einen gesegnten Sonntag ❤ .

Eure cheesesmouse 😉

 

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Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub -Teil 2-

Hallo Ihr Lieben,

heute gibts die versprochenen Urlaubsfotos aus Sütel 🙂 . Ich war dort auf dem Campingplatz, wo ich wie eine Königin residiert habe: gute Matratzen im Bett im Wohnwagen, richtige Toilette, Küche, alles was man braucht. Ich wurde bekocht und verwöhnt. Das Meer in erreichbarer Nähe, liebe Gesellschaft um mich rum, sogar die Urlaubslektüre wurde mir ausgesucht und gebracht.

Manche Bilder sind sehr groß, glaube ich. Ich kam nicht dazu, sie zu verkleinern, sorry.

Am Meer einen Pina Colada trinken: ein must do im Urlaub 🙂 .

Auch eine besondere Urlaubsleckerei, die es so zu Hause nie gibt.

Am Abend hatten wir gegrillt. Ich hatte Marshmallows besorgt und ausprobiert, wie sie gegrillt schmecken: sehr lecker. Morgens musste ich dann probieren, wie sie sich im Kaffee machen: nix besonderes.

Segelboot in Heiligenhafen.

das könnte das Motto meiner Wohnung sein 😉 .

Der Raps in voller Blüte.

Eine Schwalbe hatte sich in den Wohnwagen verirrt. Zum Glück konnte ich sie einfangen und frei lassen.

So, das wars, Ihr Lieben. Ich hoffe, die Bilder gefallen Euch. Nun muss ich in die Küche, meine Malfatti kochen. Falls Ihr Euch fragt, was das ist: http://salzkorn.blogspot.de/2012/09/malfatti-quark-nocken-oder.html. Unbedingt ausprobieren, das Rezept ist super. Ich versuche, sie heute aus glutenfreiem Mehl herzustellen. Nun ist wieder Rheumadiät angesagt.

Beim nächsten Mal zeige ich Euch meinen neuen Küchenteppich und die Häkeldecke, die letzte Nacht angefangen habe. Tschüssi und bis bald 🙂

 

Wieder da im Neuen Jahr

Hallo Ihr Lieben,

in den letzten Monaten war viel zu tun und ich hatte keine Zeit (Energie) für den blog. Ich habe überlegt, ob ich mit dem blog überhaupt weitermachen möchte. Aber es macht mir Spaß und gibt mir auch immer die Möglichkeit, zu gucken, wo ich stehe…ein Tagebuch halt.

Im Frühjahr und Sommer ging es weiter mit der Renovierung der Küche. Ich habe Fliesen abgeschlagen, gestrichen, angeklebt.

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Aus meiner vorher dunklen Küche ist eine Wohnküche mit „Meerblick“ geworden. Von einer Nachbarin bekam ich Stühle geschenkt, die genau zu dem alten Tisch passen, den ich auch geschenkt bekommen hatte. Die Lampe ist vom Flohmarkt. Ich habe sie selbst montiert und mit Schalter versehen. Die Bank hab ich gekauft und zusammengebaut.

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Draußen habe ich mit Farbe gewerkelt (das ist nach der ersten Schicht), nachher war es dann etwas gleichmäßiger, aber immer noch schön unregelmässig.

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Decke aus Baumwolle: eine angenehme Häkelarbeit für den Sommer 😉 .

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Eine traumhaft schöne mittelalterliche Haube, von einer lieben fernen Freundin selbst genäht und bestickt. Ich habe mich so über das Geschenk gefreut.

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Aus diesen Rolags entstand dieses Garn am Spinnrad.

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Daraus habe ich Handstulpen gestrickt. Ich hoffe sie sind warm genug für den Winter in Lappland.

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Meine kleine Quietschente und ich am Bodensee 😉 .

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Fahrt mit den Zug in den Sonnenuntergang…

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Unerwartetes Geschenk: Schuhe mit einklappbaren Spikes!

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Wolle färben mit Beeren, Nussschalen und Sonnenwärme auf dem Fenstersims

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Weihnachtspäckchen aus Kanada mit schmuseweichem Kuschelponcho und „mousesocks“ 😉 .

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Ikeatag mit meiner Freundin. Wir haben „The praying mouses“ gefunden. Sourissimo (cb liebt sie)! Er hatte inzwischen Nierenversagen und muss nun regelmäßig zur Dialyse 😦 . Ja, es haben sich auch weniger schöne Sachen ereignet…

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Egg Mc Muffins: Toasties toasten, mit 1 Scheibe Schmelzkäse belegen, Spiegelei und gebratenen Bacon und den Deckel drauf. Damit ist nun aber wieder Schluss: ich werde mich wieder konsequenter nach meiner Rheumadiät ernähren künftig.

Das Bild ist vom Weihnachtsmarkt an unserer Schule.

Im Dezember gab es gute Nachrichten: unsere Schülerzeitung hat wieder einen Preis bekommen. das brachte mir einiges an Zusatzarbeit und ich war echt urlaubsreif dann. Heiligabend und den ersten Weihnachtstag hab ich mich ausgeruht.  Danach war ich an zwei Tagen mit meiner Familie zusammen.

Nach Weihnachten habe ich mich mit meiner Freundin M. und ihrer Tochter getroffen, um Einladungskarten für die bevorstehende Hochzeit der Tochter entwerfen. Silvester war ruhig. Ich war erschöpft und bin es noch.

So nun habt Ihr wenigstens wieder einen kleinen Einblick im Schnelldurchgang, was sich bei mir getan. ich wünsche Euch ein sehr gesegnetes Jahr 2016 ❤ .

Rolags, nicht Rolex :-)

Hallo Ihr Lieben,

der Sommer ist da! Und wie 😉  !!! Er hat nicht nur Hitze mitgebracht, sondern auch wunderschöne Rosenblätter. Zusammen mit Wodka, Lavendelblüten und destillierten Wasser gibt das ein herrliches Gesichtswasser.

Dann hab ich mal wieder Shampoo gemacht. Die letzte Flasche war leer und so musste ich mein altes Buch wieder vorkramen:

Ich nehme die ganz normale Schmierseife, die geht prima. Und das Shampoo ist mit Sicherheit besser als das Zeug, das man kaufen kann mit allen möglichen undefinierbaren oder schädlichen Zusätzen drin. Es schäumt ein bisschen weniger als man es gewöhnt ist. Aber das macht nichts, finde ich. Seit ich meine Haare entweder damit, oder nur mit Wasser wasche, sind sie gesünder und werden auch endlich länger. Nachdem die Haare ausgespült sind, kippe ich mir einen Krug Wasser mit einem Eßlöffel Essig oder Zitronensaft drüber (das sollte man bei solch einem Shampoo machen).

Dann gabs neulich mal dreierlei vom Lachs: selbstgemachten graved Lachs (mit Basilikum und Orangenschalen mariniert), Lachssuppe und gebratenen Lachs (natürlich nicht alles auf einmal 😉 ).

So, und nun zum Titel dieses Beitrags: ich habe mir ein Kadierbrett (Blendingboard) gebastelt und Rolags gemacht: Kardenbelag bestellt und auf ein Holzbrett von Ikea genagelt. Und dann aus farbiger Rohwolle Rolags hergestellt. Das macht vielleicht Spaß!!!!!! 😀 .  Hier könnte Ihr gucken, wie man dieses Rolags herstellt und hier seht Ihr, wie man sie verspinnt. Diese Faserröllchen sind herrlich fluffig und es ist so schön, sich selber seine Spinnradfutter zusammenzustellen.

Wolle gefärbt hab ich auch, sowohl mit Pflanzen im Topf, als auch im Glas in der Sonne (s. Solarfärbung bei Tante Google). Ein bisschen Ostereierfarbe kam auch noch zum Einsatz. Drei Gläser stehen noch auf dem Fenstersims in der Sonne. Das Ergebnis zeige ich Euch nächstes Mal.

Was noch geschah: meine Herzensschwester war im Krankenhaus, meine Mutter war im Krankenhaus, die Präsentation der Schülerzeitung war mitreißend und einfach nur toll. Mein neu gewonnener Freund S. ist umgezogen (einige 100 km weit weg). Wir hatten zusammen mit seinem Freund einen sehr schönen Abschiedstag. Mein fast 19 Jahre altes Auto ist ohne Beanstandung durch den TÜV gekommen. Gott ist gut ❤ .

Tschüss,  Ihr Lieben, bis bald 🙂

 

Geschenke und Zucchinischnitzel

Heute hab ich drei schöne Geschenke bekommen: als erstes bekam mit der Morgenpost Visitenkarten.

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Dann traf ich beim einkaufen Y. und S. Sie kamen vom Pilze sammeln und schenkten mir wunderschöne Pfifferlinge.

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Und als ich nach Hause kam, fand ich noch mal Post: eine ganz liebe Karte und eine DVD von meiner Freundin C.

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Auf der Rückseite der Igelkarte steht. „Alle Dinge sind möglich mit Gott!“

Und hier hab ich noch ein super leckeres Rezept für Euch: Zucchinischnitzel.

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Zucchini in 1 cm dicke Scheiben schneiden.

Sonnenblumenkerne zerkleinern und mit Reibekäse mischen.

Zucchini salzen, in verquirltes Ei (oder Eigelb-Sahnegemisch) tauchen.

In der Sonnenblumen-Käse-Panade wenden und in der Pfanne ausbraten. Miammmmm.

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