Tageskörnchen – leben und mehr

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Der HERR ist auferstanden!!!!

Ihr Lieben,

der Schreibkurs hat mich sehr beschäftigt und ich habe gar nicht gemerkt, dass seit meinem letzten Eintrag schon so viel Zeit vergangen ist.

Heute ist Ostersonntag und ich schreibe euch den Ostergruß, mit dem sich schon die frühen Christen freudig begrüßt haben „der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden“. Für die, die Jesus kennen, ist das eine große Freude, denn dadurch haben auch wir, die wir an IHN glauben, die Aussicht darauf, dass auch wir auferstehen werden. Der Tod wird langfristig keine Macht über uns haben.

Die Blumen vor meinem Fenster zeigen mir jeden Tag, dass der Frühling da ist und an vielen Tagen ist es schon richtig warm,

Ich hatte vorletztes Jahr Rohwolle mit Walnuss-Schalen solar gefärbt, sie dabei leider etwas verfilzt und auf die Seite gelegt. Neulich habe ich sie mit Maulbeerseide kardiert und Rolags daraus gemacht.

Hier seht ihr die fluffig ausgezogenen Rolags. So hab ich sie zum spinnen vorbereitet.

So sahen sie nach dem spinnen aus…

…und so nach dem verzwirnen.

Die fertige Wolle sieht wunderschön aus und ist auch fluffig und weich jetzt.

Der Flieder öffnete sich immer mehr.

Aus meinen vorhandenen Kammzügen  suchte ich mir passende Farben aus und stellte eine Menge neuer Rolags in Meeresfarben her.

So sehen sie gesponnen auf der Spule aus. Im Moment ist die erste Spule voll und ich bin an der zweiten. Danach ist das verzwirnen dran. Insgesamt werden es ca 500 Gramm und ich weiß noch gar nicht, was ich daraus herstellen werde. Aber das macht nichts. Mir macht das spinnen inzwischen mehr Spaß als das stricken. Ich überlege, ob ich mir einen Webrahmen kaufe 😉 .

Aber natürlich stricke ich auch noch: dies werden Socken aus gekaufter Wolle.

Und der Flieder ist nun ganz aufgeblüht.

Nun liegen noch zwei Wochen Schreibkurs vor mir und ich bin sehr gespannt, was ich in der Zeit noch alles lernen werde.

Ich wünsche Euch eine gesegnete Zeit und grüße euch mit meinem momentanen Lieblingsvers aus 2. Korinther 9,8:

„Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, sodass ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk.“

Bis zum nächsten Mal

Eure cheesesmouse ❤

 

 

 

Dokumente von Marc: Teil 1 „Wie man in den Himmel kommt“

Marc und ich hatten eine Website angefangen. Er hatte einige Texte verfasst, die wir darauf veröffentlicht haben. Dann kam die Krankheit dazwischen und er konnte nicht mehr weiter machen. Die Website gibt es nun nicht mehr, aber ich möchte auf jeden Fall diese Texte weiterhin der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Marc hätte es gewollt.

Dokument 1

1. Wie man in den Himmel kommt

(die Texte hab ich übersetzt vom englischen Text von Marc Dandurand, Autor) März 2010,  alle Verse sind der „Schlachter2000“ Bibelübersetzung entnommen

 

Möglicherweise haben Sie schon einiges über Religion gehört, aber vielleicht hat Ihnen noch niemand erzählt, was Sie tun müssen um in den Himmel zu kommen. Und falls doch, hat man Ihnen evtl. nicht die Wahrheit gesagt. Und höchstwahrscheinlich hat man Ihnen auch nicht gesagt, was die Bibel darüber sagt. Und das ist vielleicht etwas anderes als das, was Sie denken.

Im Anbetracht einer solch wichtigen Frage ist es sehr schockierend, dass sehr wenige Menschen um uns herum über dieses Thema nicht Bescheid wissen. Allerdings ist nicht sehr überraschend, weil es (wie die Bibel uns sagt) eine Macht in dieser Welt gibt, die gegen die Wahrheit kämpft. Und diese böse Macht ist gegenwärtiger und realer als man es sich vorstellen kann. Tatsächlich arbeiten viele Menschen, die sich mit dieser bösen Macht verbunden haben in den Medien und Ausbildungsorganisationen zusammen (um nur diese zu nennen), um Menschen vorsätzlich von der Wahrheit über Jesus Christus abzubringen. Sie kennen z.B. viele Beweise, die die Wahrheit über Jesus und viele andere Ereignisse in der Bibel bezeugen, aber sie werden es  Ihnen niemals sagen. Es ist kein Zufall, dass in den großen Medien-Netzwerken fast nichts über Jesus berichtet wird, und wenn, dann meist  in einer herabsetzenden Art oder um den Glauben an Jesus zu verspotten oder sogar in Verruf zu bringen. Es ist auch kein Zufall, dass die Programme, sie man zu sehen bekommt, immer mehr von Sexualität, Gewalt, unbestrafter Kriminalität, Schimpfwörtern, Ehebruch und nun von mit Hexerei, Magie, Vampiren, Zauberern, Magiern, Druiden usw.  bestimmt werden.

Darum schlage ich Ihnen vor, mit mir eine kleine Reise durch die Bibel zu machen, damit Sie sehen können, was die Bibel darüber sagt und nicht, was die dazu Religion sagt. Die Religionen sind alle früher oder später verfälscht worden. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir nicht zur Kirche oder Gemeinde gehen sollten, aber wir sollten sehr gut auf das achten, was uns dort erzählt wird und prüfen, ob das wirklich mit dem übereinstimmt, was in der Bibel steht. Ich möchte Sie ermutigen, es so zu machen wie die ersten Jünger:

Apostelgeschichte 17.11 Diese aber waren edler als die in Thessalonich; sie nahmen mit aller Bereitwilligkeit das Wort auf und untersuchten täglich die Schriften, ob dies sich so verhielte.

Was die Bibel betrifft: viele Menschen stellen ihre Echtheit in Frage, indem sie sagen, dass sie nur ein Buch ist, das von Menschen geschrieben wurde und dass wir sie beliebig deuten können. Aber das ist nicht so. Dazu kommt, dass die meisten Menschen die Bibel gar nicht gelesen haben. Tatsächlich ist die Bibel das am besten belegte Buch der gesamten Geschichte. Niemand konnte jemals beweisen, dass sie nicht wahr ist und das schließt auch die Hunderte von Prophezeiungen ein, die sie enthält und die alle bereits erfüllt wurden bis auf die wenigen, die noch erfüllt werden. Dank eines unglaublich anspruchsvollen Übermittlungsprozesses konnte die Bibel bis zum heutigen Tag stand halten. Dieses Buch ist jedes Jahr der unerreichte Bestseller. Sie wurde bislang in mehr als 2450 Sprachen übersetzt. Es gibt mehr als 40 Millionen Exemplare der gesamten Bibel und mehr als 200 Millionen Exemplare des Neuen Testamentes. Die Menschen, die dieses herausragende Buch studieren, sind ja nicht alles religiöse Schwachköpfe. Tatsächlich ist die Bibel ein wunderbares Buch. Wir verstehen es, wenn wir sie lesen. Sogar wenn wir die ganze Geschichte nicht von Anfang an verstehen, ist es klar, dass dieses Buch von Gott eingegeben wurde. Niemand kann solch ein Buch schreiben. Es ist sehr wichtig, sie zu kennen und mehr noch: es ist wichtig, Gott zu kennen um sie zu verstehen. Denn sie wurde von SEINEM Geist inspiriert.

Beachten Sie auch, wie Jesus mit dem Teufel kämpfen musste um festzustellen, was in den Schriften steht:

Matthäus 4.1-11 Dann wurde Jesus von dem Geist in die Wüste hinaufgeführt, um von dem Teufel versucht zu werden; und als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, hungerte ihn schließlich. Und der Versucher trat zu ihm hin und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brote werden! Er aber antwortete und sprach: Es steht geschrieben: „Nicht von Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht.“ Darauf nimmt der Teufel ihn mit in die heilige Stadt und stellte ihn auf die Zinne des Tempels und spricht zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich hinab! Denn es steht geschrieben: „Er wird seinen Engeln über dir befehlen, und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt.“ Jesus sprach zu ihm: Wiederum steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen.“ Wiederum nimmt der Teufel ihn mit auf einen sehr hohen Berg und zeigt ihm alle Reiche1 der Welt und ihre Herrlichkeit und sprach zu ihm: Dies alles will ich dir geben, wenn du niederfallen und mich anbeten willst. Da spricht Jesus zu ihm: Geh hinweg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen.“ Dann verlässt ihn der Teufel, und siehe, Engel kamen herbei und dienten ihm.

Es ist also sehr wichtig, die Bibel zu kennen und das Vertrauen nicht in irgendwelche Menschen oder Religionen zu setzen wenn es um Ihre Ewigkeit geht. Ich empfehle Ihnen dringend, sich eine gute Bibel zu besorgen und sie zu lesen. Und nun lassen Sie uns sehen, was die Bibel darüber sagt, wie wir in den Himmel kommen.

Denn tatsächlich sagt die Bibel eine Menge darüber. Ich könnte sicher nicht alles darüber hier aufschreiben. Hier sind einige Begriffe, die die Bibel verwendet: Erlösung, Errettung, Heil, wiedergeboren werden, vom Geist geboren werden,  ewiges Leben bekommen, zu Jesus kommen, Jesus folgen, sein Nachfolger (Jünger) werden, ein Kind Gottes werden, eine gerechte (gerechtfertigte Person) werden, sich bekehren, umkehren, Busse tun, an Jesus glauben,  seinen eigenen Namen im Buch des Lebens geschrieben haben.

Aber lassen Sie uns nun die Lehre über diese Veränderung anschauen; denn es geht hier wirklich um eine Veränderung und nicht darum, eine neue Erkenntnis oder Philosophie zu haben.

1. Jesus ist der Herr und der Erlöser

Anders als andere Götter kam Jesus nicht aus dem Nichts. Die ganze Geschichte der Bibel spricht von IHM und das schon von den ersten Seiten an (bereits in den ersten fünf Büchern, die von Mose geschrieben wurden). SEIN Kommen wurde ungefähr 1250 Jahre vorher vorausgesagt und zahlreiche von Prophezeiungen über IHN wurden auf höchst unvorhersehbare Weise erfüllt. Nicht wie bei jenen so genannten Propheten dieser Welt.

Möglicherweise wird es Sie jetzt etwas schockieren, aber durch die Hilfe eines anderen Gottes können Sie nicht in den Himmel kommen. Denn über sein reales Menschsein hinaus ist Jesus auch der Messias, das bedeutet ER ist der Retter der Welt, der Einzige der den Preis bezahlt hat, um uns von der Sünde zu erlösen. Ohne IHN sind wir verloren.

1. Timotheus 2,5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit.

Apostelgeschichte 4.12 Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir gerettet werden müssen.

Johannes 14.6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Hebräer 2.3  wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung missachten? Sie ist ja, nachdem sie ihren Anfang damit genommen hatte, dass sie durch den Herrn verkündet wurde, uns gegenüber von denen bestätigt worden, die es gehört haben,

1. Johannes 5.11-13 Und dies ist das Zeugnis: dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.

2. Glaube

Dies ist nun der zentrale Punkt der Veränderung, die Gott von uns verlangt.  Mit Hilfe des Glaubens können wir alles tun, was Gott von uns verlangt. Aber ohne Glauben können wir das nicht schaffen.

An IHN zu glauben ist nichts, was uns zufällt und es ist auch nichts, auf das wir keine Kontrolle haben. Glauben ist wie lieben: es ist das Ergebnis einer Entscheidung die jemand trifft. Und es ist einzig und allein Ihre Entscheidung. Niemand wird es für Sie tun, niemand kann Sie davon abhalten und niemand kann es für einen anderen Menschen tun.

Manche Leute fragen: “wie kann ich an Gott glauben, den ich nicht kenne und für den ich keine Beweise habe?” Allerdings stimmt das gar nicht. Jesus ist ganz sicher der bestbekannte Mann der gesamten Menschheitsgeschichte. Darüber hinaus ist all SEINE Schöpfung und ihre immense Größe und  Vollkommenheit da um uns zu zeigen, dass all diese Dinge nicht von sich aus zufällig entstanden sind und dass nur Gott die Möglichkeit hat, solche Dinge zu erschaffen. Für den Fall, dass Sie es nicht wussten: die Evolutionstheorie ist nur ein Schwindel.

Römer 1.17-22 Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben.“ Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien; weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde. Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden.

Hier sind nun einige Verse über Glauben:

Johannes 3.16-19 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse.

Johannes 3.36 Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.

Johannes 11, 25-26 Jesus sprach zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit . Glaubst du das?

Johannes 20.31 Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

Johannes 12.46 Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe;

Apostelgeschichte 10.43 Diesem geben alle Propheten Zeugnis, dass jeder, der an ihn glaubt, Vergebung der Sünden empfängt durch seinen Namen.

3. Sie sind ein Sünder

Versuchen Sie nicht, sich selber zu rechtfertigen. Diese Möglichkeit haben Sie vor Gott nicht. Manche Menschen denken, sie seien keine Sünder, weil sie nichts so Schlimmes getan haben. Sie antworten oft: “Ich habe niemanden umgebracht oder eine Bank überfallen”. Hierbei missachten sie allerdings die Stellung eines Sünders vor Gott. Für IHN ist eine Sünde eine Sünde, auch wenn sie noch so klein ist. Sie wollen sich nicht demütigen und zugeben, dass sie Sünder sind. Wenn sie allerdings so weitermachen, werden sie später eine sehr üble Überraschung erleben, wenn sie erkennen, dass diese Tatsache absolut wahr ist. Aber dann wird es zu spät für sie sein, ihre Meinung zu ändern.

Matthäus 23.25-26 Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel, inwendig aber sind sie voller Raub und Unenthaltsamkeit. Blinder Pharisäer! Reinige zuerst das Inwendige des Bechers, damit auch sein Auswendiges rein werde.

Mattheus 9.13 Geht aber hin und lernt, was das ist: „Ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer.“ Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.

Römer 3.23-24 denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.

Römer 11.32 Denn Gott hat alle zusammen in den Ungehorsam eingeschlossen, damit er sich aller erbarmt.

1. Johannes 1.8-10 Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.  Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

4. Sie müssen Buße tun

Das bedeutet, Sie müssen IHM Ihr ganzes Leben überlassen und sich Ihm ausliefern. Das Wort Buße tun, bedeutet “umkehren”. Es geht hier nicht nur um ein paar einfache flüchtig ausgesprochene Entschuldigungen.

Matthäus 4.17 Von da an begann Jesus zu predigen und zu sagen: Tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe gekommen!

Apostelgeschichte 3.19-20a So tut nun Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden ausgetilgt werden, damit Zeiten der Erquickung kommen vom Angesicht des Herrn

Römer 2.4-5 Oder verachtest du den Reichtum seiner Gütigkeit und Geduld und Langmut und weißt nicht, dass die Güte Gottes dich zur Buße leitet? Nach deiner Störrigkeit und deinem unbußfertigen Herzen aber häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes,

Lukas 9.23-24 Er sprach aber zu allen: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf täglich und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es retten.

Lukas 14.27 und wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein.

Lukas 6.46 Was nennt ihr mich aber: „Herr, Herr!“, und tut nicht, was ich sage?

2. Petrus 3.9 Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen.

Lukas 15.7 Ich sage euch: So wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die die Buße nicht nötig haben.

5. Sie müssen weiter mit IHM leben, bis zum Ende

Sie müssen nicht perfekt sein, aber auf dem richtigen Weg bleiben und ausharren.

Matthäus 24.13 wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

Galater 6.9 Lasst uns aber im Gutes tun nicht müde werden! Denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten.

Hebräer 3.13-14 sondern ermuntert einander jeden Tag, solange es „heute“ heißt, damit niemand von euch verhärtet werde durch Betrug der Sünde! Denn wir sind Teilhaber des Christus geworden, wenn wir die anfängliche Grundlage bis zum Ende standhaft festhalten.

Hebräer 10.35-39 Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat. Denn Ausharren habt ihr nötig, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontragt. Denn noch eine ganz kleine Weile, und der Kommende wird kommen und nicht säumen. „Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben“; und: „Wenn er sich zurückzieht, wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben.“ Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen zum Verderben, sondern von denen, die glauben zur Gewinnung des Lebens.

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Bitte beachten Sie: Wenn Sie mit irgendeiner Sünde in ihrem Leben Schwierigkeiten haben, dann machen Sie sich nicht unnötig Sorgen. Jesus hat nie von uns verlangt, dass wir perfekt sein müssen um erlöst zu werden. Er fordert uns lediglich auf, auf SEINEM Weg zu bleiben. Es gibt einen Unterschied zwischen “in Sünde fallen” und sich darin zu wälzen.

Sprüche 24.16 Denn siebenmal fällt der Gerechte und steht doch wieder auf, aber die Gottlosen stürzen nieder im Unglück.

Wenn Sie eine furchtbare Sünde in Ihrem Leben begangen haben, bekümmern Sie sich nicht mehr deswegen. Bereuen Sie und bitten Sie Jesus um Vergebung. Viele große Gottesmänner in der Bibel haben das Gleiche getan und es bereut (Mose und David waren Mörder, Paulus hat viele Christen ausgeliefert damit sie verurteilt würden, usw. )

Vergessen Sie niemals, dass Sie Gott mehr liebt , als Sie es sich vorstellen können und dass ER sich wünscht, Ihnen in jeder Situation zu helfen. Es ist nicht Gott, der uns ignoriert, sondern es ist so, dass unsere Sünden uns von IHM trennen. Vertrauen Sie IHM und kommen Sie IHM näher.

Jakobus 4.8a Naht euch Gott! Und er wird sich euch nahen.

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Wenn Sie möchten, dass Jesus in Ihr Herz kommt, sprechen Sie dieses einfache Gebet mit Ihrem ganzen Herzen und sagen Sie:

“Herr Jesus, ich erkenne, dass Du der Herr bist und dass ich ein Sünder bin.  Ich bitte Dich, mir zu vergeben und ich möchte nun mein Leben ändern. Hilf mir, Dir von nun an zu folgen. Danke Jesus. Amen.”

P.S.: Wenn Sie Ihr Leben kürzlich erst Jesus übergeben haben, empfehle ich Ihnen, erstmal mindestens einige Wochen so zu leben und Ihre Erfahrungen mit anderen ernsthaften Christen zu teilen, bevor Sie sich ernsthaft dem zweiten Teil zuwenden.

Dokumente von Marc: Teil 2: „Wie man sicher geht, dass man in den Himmel kommt“

2. Wie man sicher geht, dass man in den Himmel kommt

(die Texte hab ich übersetzt vom englischen Text von Marc Dandurand, Autor) Mai 2010. Alle Verse sind der „Revidierten Elberfelder“ Bibelübersetzung entnommen

Achtung: Lesen Sie dieses Dokument nicht, ohne zuvor den ersten Teil zu lesen:  Teil 1- Wie man in den Himmel kommt

 

Wenn Sie sich selbst fragen, ob Sie sicher sind, dass Sie in den Himmel kommen, ist das ein gutes Zeichen. Es bedeutet, dass Sie sich der Wichtigkeit Ihrer Errettung bewusst sind und dass Sie darauf achten wollen, was Sie tun müssen um dahin zu kommen. Auch wenn wir nicht durch Werke gerettet werden, so ist es doch unsere Pflicht, auf unsere Seele aufzupassen, wie Sie sehen werden, wenn Sie die folgenden Zeilen lesen.

Diese Lehre ist an diejenigen  gerichtet, die sich Christen nennen. Viele Ideen kursieren derzeit in der christlichen Welt über den Weg, um in den Himmel zu kommen und ich möchte hier gerne etwas gründlicher auf die Dinge eingehen, die wir im ersten Teil betrachtet haben. Diese Punkte sind nicht nur nützlich, um ein Christ zu werden, sondern sie müssen ein verbindlicher Teil unseres Lebens werden. Es ist eine tägliche Arbeit. Ich will hier nicht die Verse des ersten Teils wiederholen. Sie können Sie gerne noch einmal dort nachlesen um sicher zu gehen, dass Sie sie richtig verstanden haben.
Viele so genannte Christen glauben, dass es ausreicht, in die Kirche gehen und ein netter Mensch zu sein, um in den Himmel zu kommen. Aber das ist nicht der Fall! Tatsächlich dachten die Christen zur Zeit Jesu ziemlich genau so. Jedoch warnte Jesus sie ganz am Anfang seines Dienstes, unmittelbar nach den Seligpreisungen der Bergpredigt wie folgt:

Matthäus 5.13-20  Ihr seid das Salz der Erde; wenn aber das Salz fade geworden ist, womit soll es gesalzen werden? Es taugt zu nichts mehr, als hinausgeworfen und von den Menschen zertreten zu werden. Ihr seid das Licht der Welt; eine Stadt, die oben auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen sein. Man zündet auch nicht eine Lampe an und setzt sie unter den Scheffel, sondern auf das Lampengestell, und sie leuchtet allen, die im Hause sind. So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen. Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.  Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel.  Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen.

Dies bedeutet nicht, dass wir alle verkrampft und perfekt werden müssen, um Gott zu gefallen, sondern dass wir kein Spiel mit Gott spielen können und damit zufrieden sein können, dass wir religiös sind. Entweder wir sind für IHN oder wir sind gegen IHN:

Matthäus 12.30 Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich, und wer nicht mit mir sammelt, zerstreut.

Offenbarung 3.14-22 Und dem Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: Dies sagt, der „Amen“ heißt, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes: Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärest! Also, weil du lau bist und weder heiß noch kalt, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Weil du sagst: Ich bin reich und bin reich geworden und brauche nichts!, und nicht weißt, dass du der Elende und bemitleidenswert und arm und blind und bloß bist, rate ich dir, von mir im Feuer geläutertes Gold zu kaufen, damit du reich wirst; und weiße Kleider, damit du bekleidet wirst und die Schande deiner Blöße nicht offenbar werde; und Augensalbe, deine Augen zu salben, damit du siehst. Ich überführe und züchtige alle, die ich liebe. Sei nun eifrig und tu Buße!  Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir. Wer überwindet, dem werde ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, wie auch ich überwunden und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Jesus verlangt daher, dass wir IHM unser Leben widmen, nicht nur an einer christlichen Religion teilnehmen. Tatsächlich ist Religion nicht von Gott. Jesus hat nie eine Religion gestiftet. Jesus ist nicht eine Religion, sondern die Wahrheit. Die Wahrheit ist etwas, was von Gott kommt und nachprüfbar ist, während die Religion ein von Menschen gemachter Glaube ist und ein Werkzeug für die Herrscher der Welt um die Kontrolle über die Massen zu haben. Jesus möchte eine persönliche Beziehung mit Ihnen haben und nicht nur einen Platz auf dem Regal Ihres Wissens, und auch nicht einen kleinen privilegierten Platz in  der Abteilung „Religion“. Haben Sie Gemeinschaft mit IHM? Sprechen Sie mit IHM und antwortet ER Ihnen? Wenn Sie Schwierigkeiten in der Kommunikation mit dem Herrn haben, sollten Sie die folgenden Abschnitte sehr ernsthaft zu studieren. Jesus liebt Sie und ER will Ihnen helfen.

1. Jesus ist der Herr und Messias

Jesus muss mein Herr werden in meinem eigenen Leben. Einfach nur ein erstes Anfangsgebet zu sprechen reicht nicht aus um das hervorzubringen. Ich muss IHM schrittweise einen immer größeren Teil meines Lebens wieder in SEINE Hände zurückgeben. Je mehr ich die Kontrolle über mein Leben behalte, umso mehr werde ich von IHM abirren. Wenn ich sage, dass ich den Glauben an IHN habe, sollte ich IHM auch diese Kontrolle übergeben. Bin ich immer noch mein eigener Gott? Was sind meine wichtigsten Anliegen (meine beherrschenden Gedanken?). Arbeit, Geld, Fernsehen, Liebe, Sex, Sport, Freizeitaktivitäten und viele andere Dinge besetzen zu oft unsere Gedanken. Wenn Sie wie viele Menschen fühlen, dass Sie abdriften, kann es einfach sein, dass es Ihnen an Glauben fehlt. In diesem Fall können Sie sich auf den folgenden Abschnitt über den Glauben konzentrieren. Wenn es sich allerdings eher um ein Problem mit Gehorsam handelt, sollten Sie sich sehr ernsthaft damit beschäftigen und sich Hilfe holen, bevor Sie in die Falle des Feindes tappen. Wenn Sie denken, Sie seien stärker als der Feind, nur weil Sie geltend machen, dass sie Christ sind, betrügen sie sich selbst! Seien Sie gewiss, dass wenn Sie dabei sind von Gott abzuirren, ER Sie warnen wird. Dann aber, wenn Sie mit Ihrer Missachtung fortfahren, werden Sie ab einem gewissen Punkt nicht mehr unter seinem Schutz  sein.

Jesus sollte das Zentrum meines ganzen Lebens sein!

Dies kann uns auf den ersten Blick manchmal schwer erscheinen, aber das ist es nicht. Es reicht aus, einfach nachhaltige und ernsthafte Anstrengungen für Jesus zu machen und ER kommt uns zu Hilfe, um uns zu unterstützen. Ja, ER ist wirklich wunderbar. Auch die Hilfe von anderen wahren Christen ist wichtig. Alleine ist es schwieriger.

 Prediger 4.9-10 Zwei sind besser daran als ein Einzelner, weil sie einen guten Lohn für ihre Mühe haben. Denn wenn sie fallen, so richtet der eine seinen Gefährten auf. Wehe aber dem Einzelnen, der fällt, ohne dass ein Zweiter da ist, ihn aufzurichten!

Wenn Jesus wirklich unser Erlöser ist, ist es undenkbar, dass sich dies nicht in der Art, wie wir leben, widerspiegelt.

1Johannes 2.6 Wer sagt, dass er in ihm bleibe, ist schuldig, selbst auch so zu wandeln, wie er gewandelt ist.

 Ein weiteres Problem, das ich aus Platzgründen hier nicht ausführlich behandeln kann, ist das moderne System der „Kirchen“ bzw. „Gemeinden“. Ein System, das überhaupt nicht dem entspricht, was Jesus und seine Apostel lehrten. Ich werde darauf in einem der folgenden Dokumente eingehen. Das Ergebnis dieses Systems ist, dass es leere, niedergeschlagene und kraftlose Christen formt. Viele religiöse, nachlässige und oberflächliche Christen, die sich nicht zu sehr engagieren wollen und ihre Freude im Herdentrieb finden, schätzen das. Ebenso wie gesetzliche (auf Gesetze und Verbote konzentriert) Menschen es schätzen, die sich selbst in menschlicher Weisheit und Theologie verherrlichen. Wenn Sie von diesem System enttäuscht sind, entmutigen Sie sich nicht selbst. Wir möchten Ihnen gerne helfen. Viele Gemeinden sind für die Menschen einige Jahre segensreich, weil sie ihnen ermöglichen, sich die biblischen Lehren anzueignen. Andererseits müssen wir aber auch sehr schnell lernen, Jesus auf eine andere Art zu folgen, wenn wir einen gewissen Erfolg mit Jesus haben wollen (und nicht einfach ein „Herdentier“ sein möchten). Verstehen, dass Jesus Sie zutiefst liebt und sich danach sehnt,  Ihnen machtvoll zu helfen. Glauben Sie es!

Psalm 121 Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher wird meine Hilfe kommen? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird nicht zulassen, dass dein Fuß wanke. Dein Hüter schlummert nicht. Siehe, nicht schlummert und nicht schläft der Hüter Israels. Der HERR ist dein Hüter, der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand. Am Tag wird die Sonne dich nicht stechen, der Mond nicht bei Nacht. Der HERR wird dich behüten vor allem Unheil, er wird dein Leben behüten. Der HERR wird deinen Ausgang und deinen Eingang behüten von nun an bis in Ewigkeit.

2. Glauben

Die meisten Menschen denken, dass „Glauben haben“ schlicht bedeutet, an die Existenz Jesu zu glauben und eine christliche Religion zu praktizieren. Aber es ist viel mehr als das! Als Jesu erste Jünger sahen dass ER Wunder tat, verstanden sie, dass der Glauben dieses Mannes ganz anders war als ihr eigener Glaube. Jesus benutzte auch einen Ausdruck für seine Jünger: „Männer mit kleinem Glauben“ (Kleingläubige).

Matthäus 8.23-27 Und als er in das Boot gestiegen war, folgten ihm seine Jünger. Und siehe, es erhob sich ein heftiger Sturm6 auf dem See, so dass das Boot von den Wellen bedeckt wurde; er aber schlief. Und sie traten hinzu, weckten ihn auf und sprachen: Herr, rette uns, wir kommen um! Und er spricht zu ihnen: Was seid ihr furchtsam, Kleingläubige? Dann stand er auf und bedrohte die Winde und den See; und es entstand eine große Stille. Die Menschen aber wunderten sich und sagten: Was für einer ist dieser, dass auch die Winde und der See ihm gehorchen?

Matthäus 14.29-31 Er aber sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich; und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich! Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifeltest du?

Matthäus 17.19-21 Da traten die Jünger für sich allein zu Jesus und sprachen: Warum haben wir ihn nicht austreiben können? Er aber spricht zu ihnen: Wegen eures Kleinglaubens; denn wahrlich, ich sage euch, wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so werdet ihr zu diesem Berg sagen: Hebe dich weg von hier dorthin!, und er wird sich hinweg heben. Und nichts wird euch unmöglich sein.

Markus 11.21-24 Und Petrus erinnerte sich und spricht zu ihm: Rabbi4, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt. Und Jesus antwortete und spricht zu ihnen: Habt Glauben an Gott! Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer!, und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden. Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden

Lukas 18.7-8 Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien, und sollte er es bei ihnen lange hinziehen? Ich sage euch, dass er ihr Recht ohne Verzug ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde?

Der Glaube ist das, was Gott von uns erwartet. Ist Ihr Glaube allein auf Jesus ausgerichtet? Verurteilen Sie sich nicht selbst; Jesus liebt Sie und will Ihnen helfen. Aber verstehen Sie auch, dass Sie daran arbeiten müssen. Der Glaube ist in Jesus selbst gegründet und wir müssen an IHM und SEINEM Wort interessiert sein, um unseren Glauben zu beleben. Dieser Glaube wird nicht durch Fernsehen oder die anderen Medien kommen, die praktisch alle von den Mächtigen dieser Welt kontrolliert werden. Und nein, ich übertreibe nicht. (Medien werden benutzt, um Sie impulsiv denken zu lassen, mit  Ihren Gefühlen und ohne Berufung auf Ihre Intelligenz. Sie bieten Ihnen Unterhaltung ohne sinnvollen Inhalt, während sie das vor Ihnen verstecken, was wirklich wichtig ist von dem, was in der Welt geschieht. Das verwandelt Sie zu Wesen, die oberflächlich und ahnungslos und daher sehr leicht zu manipulieren sind, während sie Ihnen den Eindruck vermitteln, dass Sie gut informiert sind!). Wenn Sie keine Anstrengung unternehmen, Ihren Glauben zu stärken, kann ich mir schwer vorstellen, wie Sie in Ihrem Leben zurechtkommen.

Es ist viel einfacher schlaff zu werden und einfach ein Herdenmensch zu sein. Vielleicht beginnen Sie zu verstehen, warum es so viele davon gibt!

Apostelgeschichte 3.16 Und durch den Glauben an seinen Namen hat sein Name diesen, den ihr seht und kennt, stark gemacht; und der durch ihn bewirkte Glaube hat ihm diese vollkommene Gesundheit gegeben vor euch allen.

Römer 10.16-17 Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaja sagt: „Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt?“ Also ist der Glaube aus der Verkündigung7, die Verkündigung aber durch das Wort Christi.

Hebräer 12.1-2a Deshalb lasst nun auch uns, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns1 haben, jede Bürde und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer laufen den vor uns liegenden Wettlauf, indem wir hinschauen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens,

Zur Entwicklung Ihres Glaubens, müssen Sie nur die Kontrolle über Ihr spirituelles Leben übernehmen und den Geboten Jesu gehorchen. Es mag am Anfang nicht so leicht sein, denn diese ganze Welt geht in die entgegengesetzte Richtung. Aber es ist immer noch einfacher als für den Rest Ihres Lebens für Jesus zu leben und ohne seine Macht siegreich zu sein.

Je mehr Sie Ihren eigenen Glauben entwickeln, desto leichter werden Sie es finden, Jesus zu folgen, weil SEINE große Macht in Ihrem Leben sein wird; und nichts kann dem Glauben an Jesus-Christus widerstehen.

3. Sie sind ein Sünder

Es ist sehr verlockend, zu vergessen, dass wir Sünder sind. Mag sein, dass wir nicht mehr sündigen, aber wir sind dennoch reuige Sünder.

Jakobus 3.2a Denn wir alle straucheln oft.

Gott ruft uns zur Demut. Dies ist ein sehr wichtiger Faktor für den Herrn. Es ist wichtig, um unsere Fehler in aller Einfachheit des Herzens zu erkennen.

Markus 10.13-16 Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrührte. Die Jünger aber fuhren sie an. Als aber Jesus es sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen! Wehrt ihnen nicht! Denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird dort nicht hineinkommen. Und er nahm sie in seine Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie.

Stolz

Stolz ist die Sünde, die uns geistlich blind macht und uns daran hindert, unsere Sünden zu sehen. Nach einer ganzen Reihe von Jahren im Herrn, habe ich noch keine Sünde gefunden, die schleichender und zerstörerischer ist als Stolz. Das ist der Grund, warum ich hier dazu auch viele Verse einfüge. Es gibt keine andere Sünde die den Herrn so gegen uns aufbringt. Wenn Sie Ihr ganzes Leben lang mit einer großen schwarzen Wolke über dem Kopf leben wollen, aus der von Zeit zu Zeit Blitze kommen, dies ist der beste Weg, es zu erreichen! Leider ist dies eine Sünde, die uns alle betrifft. Ich weiß von vielen leitenden Christen, die durch sie gelähmt sind und sie halten sich selbst für ziemlich stark. Hüten Sie sich davor!

1Thimotheus 6.3-5  Wenn jemand anders lehrt und sich nicht zuwendet den gesunden Worten unseres Herrn Jesus Christus und der Lehre, die gemäß der Gottseligkeit ist, so ist er aufgeblasen und weiß nichts, sondern ist krank an Streitfragen und Wortgezänken. Aus ihnen entstehen: Neid, Streit, Lästerungen, böse Verdächtigungen, ständige Zänkereien von Menschen, die in der Gesinnung verdorben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottseligkeit sei ein Mittel zum Gewinn.

Jakobus 4.1-6 Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher: aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten? Ihr begehrt und habt nichts; ihr tötet und neidet und könnt nichts erlangen; ihr streitet und führt Krieg. Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet; ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden. Ihr EhebrecherInnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer nun ein Freund der Welt sein will, erweist sich als Feind Gottes. Oder meint ihr, dass die Schrift umsonst rede: „Eifersüchtig sehnt er sich nach dem Geist, den er in uns wohnen ließ“? Er gibt aber desto größere Gnade. Deshalb spricht er: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.“ 

Lukas 1.51-52 Er hat Macht geübt mit seinem Arm; er hat zerstreut, die in der Gesinnung ihres Herzens hochmütig sind. Er hat Mächtige von Thronen hinabgestoßen und Niedrige erhöht.

Lukas 16, 14-15 Dies alles hörten aber auch die Pharisäer, die geldliebend waren, und sie verhöhnten ihn. Und er sprach zu ihnen: Ihr seid es, die sich selbst rechtfertigen vor den Menschen, Gott aber kennt eure Herzen; denn was unter den Menschen hoch ist, ist ein Gräuel vor Gott.

Sprüche 16.5 Ein Gräuel für den HERRN ist jeder Hochmütige. Die Hand darauf! Er bleibt nicht ungestraft.

Jesaja 2.10-12 Verkriech dich in den Fels und halte dich im Staub versteckt vor dem Schrecken des HERRN und vor der Pracht seiner Majestät! Die stolzen Augen des Menschen werden erniedrigt, und der Hochmut des Mannes wird gebeugt werden. Aber der HERR wird hoch erhaben sein, er allein, an jenem Tag. Denn der HERR der Heerscharen hat sich einen Tag vorbehalten über alles Hochmütige und Hohe und über alles Erhabene, dass es erniedrigt werde;

3Mose 26.19 Und ich werde euren starken Hochmut  brechen und werde euren Himmel wie Eisen machen und eure Erde wie Bronze.

 2Samuel 22.28 und das demütige Volk rettest du; aber deine Augen sind gegen die Hochmütigen, du erniedrigst sie.

Maleachi 4.1  Denn siehe, der Tag kommt, brennend wie ein Ofen! Da werden alle Übermütigen und alle, die gottlos handeln, wie Stoppeln sein, und der zukünftige Tag wird sie anzünden, spricht der HERR der Heerscharen, dass ihnen weder Wurzel noch Zweig übrigbleibt.

Psalm 19.14 Auch von Übermütigen halte deinen Knecht zurück; sie sollen nicht über mich herrschen! Dann bin ich tadellos und bin rein von schwerem Vergehen

Sehen Sie, was das erste auf der Liste ist:

Sprüche 6.15-19 Sechs Dinge sind es, die dem HERRN verhasst sind, und sieben sind seiner Seele ein Gräuel: Stolze Augen, falsche Zunge und Hände, die unschuldiges Blut vergießen, ein Herz, das heillose Anschläge schmiedet, Füße, die eilig dem Bösen nachlaufen, wer Lügen vorbringt als falscher Zeuge und wer freien Lauf lässt dem Zank zwischen Brüdern.

Demut

Im Gegensatz dazu schätzt der Herr die Demut sehr. Dies ist ohne Zweifel der mächtigste Part, um Ihr Leben zu verändern! Wenn Sie ernsthaft an der Gewohnheit festhalten, sich selbst zu demütigen, werden Sie nach einer Weile sehen, dass sich die Türen des Himmels vor Ihnen öffnen. Und nein, ich übertreibe nicht. Es ist wirklich wunderbar! Aber es ist nicht einfach, denn es ist eines der Dinge, die unser Fleisch am meisten hasst. Alles, was man braucht, um es zu erreichen, ist ernsthaft in der Demut zu verharren. Man braucht Glauben, um mutig genug zu sein, sich selbst zu demütigen. Auch halten sich viele Menschen für demütig. Lassen Sie mich einfach sagen, dass wir wirklich sehr weit entfernt sind von einer wahren Demut. Wir können äußerlich demütig wirken, aber wie es im Grunde unseres Herzens aussieht, ist eine ganz andere Sache.

Psalm 149.4 Denn Jehova hat Wohlgefallen an seinem Volke; er schmückt die Sanftmütigen mit Rettung.

Sprüche 18.12 Vor dem Sturze wird hoffärtig des Mannes Herz, und der Ehre geht Demut voraus.

Jesaja 57.15 Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt, und dessen Name der Heilige ist: Ich wohne in der Höhe und im Heiligtum, und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen

Jesaja 66.2 Hat doch meine Hand dieses alles gemacht, und alles dieses ist geworden, spricht Jehova. Aber auf diesen will ich blicken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist, und der da zittert vor meinem Worte.
Micha 6.8 Er hat dir kundgetan, o Mensch, was gut ist; und was fordert Jehova von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben, und demütig zu wandeln mit deinem Gott?

1Petrus 5.5-7 Gleicherweise ihr jüngeren, seid den älteren unterwürfig. Alle aber seid gegeneinander mit Demut fest umhüllt; denn „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade“. So demütiget euch nun unter die mächtige Hand Gottes, auf dass er euch erhöhe zur rechten Zeit indem ihr alle eure Sorge auf ihn werfet; denn er ist besorgt für euch.

Philliper 2.3 nichts aus Parteisucht oder eitlem Ruhm tuend, sondern in der Demut einer den anderen höher achtend als sich selbst;

4. Sie müssen umkehren

Lukas 6.46 Was heißet ihr mich aber: Herr, Herr! und tut nicht, was ich sage?

Das eigene Leben Jesus hinzugeben ist etwas sehr schwieriges für unser Fleisch. Von  Natur aus möchte der Mensch immer die Kontrolle über sein Leben haben, denn er ungläubig. Der Glaube ist es, was uns erlaubt, IHM unser Leben hinzugeben. Wir dürfen sicherlich annehmen, dass dies unverzüglich geschieht. Wenn auch die Entscheidung sofort geschehen kann, so ist doch die Umsetzung etwas ganz anderes. Tatsächlich geschieht die Hingabe unseres Lebens allmählich, so wie wir schrittweise näher zu IHM kommen und das in dem Maß, in dem unser Glaube wächst. Es ist daher sehr wichtig, IHM unser Leben jeden Tag aktiv mehr und mehr zu geben. Sie können nicht Jesus dienen und damit fortfahren, wie die Welt zu leben.

1Johannes 2.15 Liebet nicht die Welt, noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt liebt, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm;

Matthäus 10.37-39 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig; und wer nicht sein Kreuz aufnimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Wer sein Leben findet, wird es verlieren, und wer sein Leben verliert um meinetwillen, wird es finden.

2Korinther 6.14-18 Seid nicht in einem ungleichen Joche mit Ungläubigen. Denn welche Genossenschaft hat Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis und welche Übereinstimmung Christus mit Belial? Oder welches Teil ein Gläubiger mit einem Ungläubigen? Und welchen Zusammenhang der Tempel Gottes mit Götzenbildern? Denn ihr seid der Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: „Ich will unter ihnen wohnen und wandeln, und ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein“. Darum gehet aus ihrer Mitte aus und sondert euch ab, spricht der Herr, und rühret Unreines nicht an, und ich werde euch aufnehmen; und ich werde euch zum Vater sein, und ihr werdet mir zu Söhnen und Töchtern sein, spricht der Herr, der Allmächtige.

Es ist leicht, zu beanspruchen, ein Christ zu sein, aber es ist etwas anderes, einer zu werden.

Wussten Sie, dass gemäß Jesus, „viele“ Christen in die Hölle gehen?!

Matthäus 7.21-27 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist Viele werden an jenem Tage zu mir sagen: Herr, Herr! Haben wir nicht durch deinen Namen geweissagt, und durch deinen Namen Dämonen ausgetrieben, und durch deinen Namen viele Wunderwerke getan? Und dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch niemals gekannt; weichet von mir, ihr Übeltäter! Jeder nun, der irgend diese meine Worte hört und sie tut, den werde ich einem klugen Manne vergleichen, der sein Haus auf den Felsen baute; und der Platzregen fiel hernieder, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stürmten wider jenes Haus; und es fiel nicht, denn es war auf den Felsen gegründet. Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, der wird einem törichten Manne verglichen werden, der sein Haus auf den Sand baute; und der Platzregen fiel hernieder, und die Ströme kamen, und die Winde wehten und stießen an jenes Haus; und es fiel, und sein Fall war groß.

Matthäus 8.11-12 Ich sage euch aber, dass viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch liegen werden in dem Reich der Himmel, aber die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen werden in die äußere Finsternis; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

Römer 2.13 es sind nämlich nicht die Hörer des Gesetzes gerecht vor Gott, sondern die Täter des Gesetzes werden gerechtfertigt werden.

5. Sie müssen weiterhin für ihn leben, bis zum Ende

Dieser Abschnitt ist lang genug, dass ich ihm ein vollständiges Dokument widme.

Lesen Sie das folgende Dokument: Einmal gerettet, zweimal verloren

Dokumente von Marc Teil 3: „Einmal gerettet, zweimal verloren“

Marc und ich hatten eine Website angefangen. Er hatte einige Texte verfasst, die wir darauf veröffentlicht haben. Dann kam die Krankheit dazwischen und er konnte nicht mehr weiter machen. Die Website gibt es nun nicht mehr, aber ich möchte auf jeden Fall diese Texte weiterhin der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Marc hätte es gewollt.

Lesen Sie bitte zuerst Teil 1 „wie man in den Himmel kommt“

Dokument 3

Einmal gerettet, zweimal verloren

die Texte hab ich übersetzt vom englischen Text von Marc Dandurand, Autor März 2010,  alle Verse sind der „Schlachter2000“ Bibelübersetzung entnommen

 

Sprüche 16.4 Alles hat der HERR zu seinem Zweck gemacht, so auch den Gottlosen für den Tag des Unglücks.

Eine dämonische Lehre infiltriert seit vielen Jahren die Kirche. Es ist die Lehre, die besagt: „Einmal gerettet, immer gerettet“ und die zurückgeht auf die Zeit von Augustinus (354-430). Sie wurde durch Johannes Calvin (1509-1564) populär gemacht.

Diese Lehre behauptet, dass wir sicher in den Himmel kommen wenn wir  Jesus einmal unser Leben gegeben haben, egal was wir mit dem Rest unseres Lebens tun! Ach ja: gemäß dieser Lehre, könnte man ein völlig entartetes Leben führen, wie man es sich nur vorstellen könnte und würde trotzdem in den Himmel kommen. Wenn Sie Ihre Bibel und Ihren Gott kennen, brauchen Sie kein Prophet sein um zu erkennen, dass dies ist eine falsche Lehre ist.

In der traditionellen Kirche lehrt man die Menschen jedoch nicht, wie sie selbst ein gutes Urteil entwickeln können. Man schärft ihnen eher ein, dass sie sich wie ein Schaf auf das „ach so überlegene“ theologische Wissen ihrer Pastoren verlassen sollen, denen als einzigen die unendliche göttliche Weisheit geoffenbart wurde. Aus diesem Grund sind viele Menschen in diese Falle getappt.

Die Verfechter dieser Lehre kommen mit allerlei verdrehten und falsch interpretierten Versen um diese falsche Lehre zu untermauern. Aber der Kern des Problems liegt darin, dass sie nicht im Glauben wandeln; dementsprechend können sie nicht verstehen, wie Gott  jemandem sein Heil anzubieten könnte, ohne irgendeine absolute Garantie für die letzte Entscheidung.

In der Tat würde das bedeuten, dass wir nach diesem einfachen Gelübde keinen Glauben mehr bräuchten. Da viele der so genannten Christen selbst nicht viel Glauben haben, ist es nicht überraschend zu sehen, dass viele von ihnen Zuflucht nehmen zu dieser Philosophie und sich an Geistliche klammern, die sie zu Idolen erheben.

 


 

Am Anfang würde ich gerne erklären, dass es einen Unterschied zwischen einem Auserwählten und einem Christen gibt. Ein Auserwählter ist ein von Gott auserwählter Mensch, während ein Christ nur ein Mensch ist, der zumindest momentan und dem Anschein nach beschlossen hat, Gott zu folgen. Die Zukunft wird uns zeigen, ob diese Person wirklich ein Auserwählter war oder ein Verlorener. Ein Auserwählter ist ein Mensch, der zu seinen Lebzeiten gezeigt haben wird, dass er wirklich zum Reich Gottes gehört, indem er gläubig ein Leben im beständigen Gehorsam Jesus gegenüber führt,und das bis zum Ende, ungeachtet der Versuchungen und seinem eigenen Versagen.

Ein großer Kampf findet jedoch gegen Jesus und SEINE Auserwählten statt. Viele Leute beginnen vielleicht das Rennen, aber nur wenige werden es erfolgreich beenden.

Matthäus 22.14 Denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.

 

Um diese Problematik besser zu erklären, ist es von vorneherein wichtig zu definieren, dass man in dieser Erörterung drei Elemente beachten muss:

 

1- Vorherbestimmung = Wahl

2- Die Freiheit des Menschen Gott zu gehorchen oder nicht

3- Gottes Voraussicht

 

1- Vorherbestimmung = Wahl

Dies ist die Tatsache, dass sich Gott von Anbeginn der Welt her selbst schon ein Volk erwählt hat. Diese im Voraus erwählten Menschen sind SEINE Auserwählten. Dies ist eine Realität der Bibel.

Matthäus 25.34  Dann wird der König zu denen zu seiner Rechten sagen: Kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an! 

Johannes 15.16  Ihr habt nicht mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibe, damit, was ihr den Vater bitten werdet in meinem Namen, er euch gebe.

Epheser 1.4-5 wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, dass wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe, und uns vorherbestimmt hat zur Sohnschaft durch Jesus Christus für sich selbst nach dem Wohlgefallen seines Willens,

2Thessalonicher 2.13 Wir aber müssen Gott allezeit für euch danken, vom Herrn geliebte Brüder, dass Gott euch von Anfang an erwählt hat zur Rettung in Heiligung des Geistes und im Glauben an die Wahrheit

 

2- Die Freiheit des Menschen Gott zu gehorchen oder nicht

Dies ist die Tatsache, dass Gott dem Menschen die Freiheit gelassen hat, zu wählen, was er mit seinem Leben tun wollte, das bedeutet, Gott zu gehorchen oder nicht. Selbst wenn es Gott ist, der Seine Auserwählten bestimmte, sollten diese IHM jedoch folgen und gehorchen.

5Mose 30.19 Ich rufe heute den Himmel und die Erde als Zeugen gegen euch auf: Das Leben und den Tod habe ich dir vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen.

Römer 10.16 Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaja sagt: „Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt?“

 

3- Gottes Voraussicht

Das ist einfach die Fähigkeit Gottes, alles im Voraus zu wissen.

Apostelgeschichte 4.27-28 Denn in dieser Stadt versammelten sich in Wahrheit gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, sowohl Herodes als auch Pontius Pilatus mit den Nationen und den Völkern Israels, alles zu tun, was deine Hand und dein Ratschluss vorherbestimmt hat, dass es geschehen sollte.

Römer 8.29 Denn die er vorher erkannt hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.

 


Eine wichtige Sache, die wir hierbei verstehen müssen, ist dass wir nicht mit Sicherheit bestimmen können, wer gerettet wird und wer nicht. Jeder Mensch kann nur für sich selbst Gott gehorchen. Darüber hinaus ist Gottes Voraussicht nicht unsere. Die Tatsache, dass Gott im Voraus seine Auserwählten bestimmt hat, bedeutet nicht, dass wir wissen, was ER weiß oder es so definieren können wie ER. Deshalb können wir nicht jemandem endgültig die Heilsgewissheit zusprechen, indem wir ihm erzählen, dass er vorbehaltlos in den Himmel kommt, weil wir seine Zukunft nicht kennen. Es ist Christus, der entscheidet.

Römer 10.5-7 Denn Mose beschreibt die Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz ist: „Der Mensch, der diese Dinge getan hat, wird durch sie leben.“ Die Gerechtigkeit aus Glauben aber sagt so: Sprich nicht in deinem Herzen: „Wer wird in den Himmel hinaufsteigen?“, das ist: Christus herabführen; oder: „Wer wird in den Abgrund hinabsteigen?“, das ist: Christus aus denToten heraufführen.

Auch die Tatsache, dass ich heute ein Christ bin,  macht mich nicht unbedingt zu einem Auserwählten. Es gibt einen Unterschied zwischen einem Christen und einem Auserwählten. Selbst wenn wir sagen können, dass viele Christen auch Auserwählte sind, dürfen wir nicht vergessen, dass viele von ihnen nicht ernsthaft sind und nicht die erforderliche Aufrichtigkeit haben, IHM bis zum Ende zu folgen. Die Tatsache, dass ich mich heute dazu entscheide, Jesus zu folgen, bedeutet nicht, dass ich auch morgen noch treu bin. Und Gott hat in SEINER Voraussicht sicher nicht diejenigen erwählt, die IHM ungehorsam wären oder IHN verlassen würden, sondern diejenigen, die durchhalten würden trotz ihrer Fehler und ihrer Versuchungen. Prädestination oder Gottes Voraussicht setzt nicht die Freiheit des Menschen außer Kraft. Hätte Gott die Freiheit des Menschen außer Kraft gesetzt, wäre der Mensch unschuldig vor Gott, denn er könnte sich darauf berufen, dass Gott schon alles im Voraus geregelt hätte und dass er daran nichts ändern könne. Dies wäre ein echter Justizskandal. Aber Gott ist nicht ungerecht, ganz im Gegenteil. Er hat den Menschen völlig frei gestellt, für sich selbst entscheiden. Darum kann ein Mensch niemanden außer sich selbst für seine Sünden beschuldigen, wenn er verurteilt wird.

Hebräer 6.4-8 Denn es ist unmöglich, diejenigen, die einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind und das gute Wort Gottes und die Kräfte des zukünftigen Zeitalters geschmeckt haben und doch abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich den Sohn Gottes wieder kreuzigen und dem Spott aussetzen. Denn ein Land, das den häufig darauf kommenden Regen trinkt und nützliches Kraut hervorbringt für diejenigen, um derentwillen es auch bebaut wird, empfängt Segen von Gott; wenn es aber Dornen und Disteln hervorbringt, so ist es unbrauchbar und dem Fluch nahe, der am Ende zur Verbrennung führt.
(Anmerkung: Dieser Text bedeutet nicht, dass diejenigen, die den Glauben verlassen haben, nicht zu Jesus zurückkehren können, aber es bedeutet, dass diejenigen, die IHN kennen gelernt haben und IHM fortlaufend ungehorsam sind, nicht das ewige Leben erben können, denn Christus ist der einzige Weg um das ewige Leben zu bekommen.)

Gott in seiner unendlichen Weisheit hat alles für den großen Tag vorhergesehen. Beachten Sie, dass in der folgenden Passage nur eine Art von Menschen (die gute Erde) gerettet wird.

Lukas 8.4-14 Als sich aber eine große Volksmenge versammelte und sie aus jeder Stadt zu ihm hinkamen, sprach er in einem Gleichnis: Der Sämann ging hinaus, seinen Samen zu säen; und indem er säte, fiel einiges an den Weg, und es wurde zertreten, und die Vögel des Himmels fraßen es auf. Und anderes fiel auf den Felsen; und als es aufging, verdorrte es, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Und anderes fiel mitten unter die Dornen; und indem die Dornen mit aufwuchsen, erstickten sie es. Und anderes fiel in die gute Erde und ging auf und brachte hundertfache Frucht. Als er dies sagte, rief er aus: Wer Ohren hat zu hören, der höre! Seine Jünger aber fragten ihn, was dieses Gleichnis bedeute. Er aber sprach: Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu wissen, den Übrigen aber in Gleichnissen, damit sie sehend nicht sehen und hörend nicht verstehen. Dies aber ist die Bedeutung des Gleichnisses: Der Same ist das Wort Gottes. Die aber an dem Weg sind die, welche hören; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort von ihren Herzen weg, damit sie nicht glauben und gerettet werden. Die aber auf dem Felsen sind die, welche, wenn sie hören, das Wort mit Freuden aufnehmen; und diese haben keine Wurzel; für eine Zeit glauben sie, und in der Zeit der Versuchung fallen sie ab. Das aber unter die Dornen fiel, sind die, welche gehört haben und hingehen und durch Sorgen und Reichtum und Vergnügungen des Lebens erstickt werden und nichts zur Reife bringen.

Matthäus 3.10 Schon ist aber die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt; jeder Baum nun, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

 

Wenn die Apostel mit den Christen sprechen und ihnen sagen, dass sie seien „gerettet“ oder „auserwählt“ sind, geschieht das unter folgender Voraussetzung:

 Römer 8.24 Denn auf Hoffnung hin sind wir gerettet worden. Eine Hoffnung aber, die gesehen wird, ist keine Hoffnung. Denn wer hofft, was er sieht?
Die Bibel vermittelt deutlich, was es bedeutet und sie warnt uns vor nutzlosen Schwätzern.

1Timotheus 6.20-21 Timotheus, bewahre das anvertraute Gut, indem du die unheiligen leeren Reden und Einwände der fälschlich sogenannten Erkenntnis meidest, zu der sich einige bekennen und von dem Glauben abgeirrt sind! – Die Gnade sei mit euch!

Ich werde daher möglichst oft versuchen, sich die Bibel selbst erklären zu lassen.

Einen Namen aus dem Buch des Lebens auslöschen?

Wenn wir „einmal gerettet, immer gerettet“ sind, wie manche behaupten, wie kommt es dann, dass die Bibel darüber spricht, Namen aus dem Buch des Lebens auszulöschen?

2Mose 32.33 Der HERR aber sprach zu Mose: Wer gegen mich gesündigt hat, den lösche ich aus meinem Buch aus.

Psalm 69.28  Füge Schuld zu ihrer Schuld, und lass sie nicht hineinkommen in deine Gerechtigkeit!

Offenbarung 3.5 Wer überwindet, der wird so mit weißen Kleidern bekleidet werden, und ich werde seinen Namen aus dem Buch des Lebens nicht auslöschen und seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

Offenbarung 20.15 Und wenn jemand nicht geschrieben gefunden wurde in dem Buch des Lebens, so wurde er in den Feuersee geworfen.

Offenbarung 22.19 und wenn jemand etwas von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinenTeilwegnehmen von dem Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.

Gottes Gerechtigkeit steht für alle, Nichtgläubige und Gläubige gleichermaßen.

Hesekiel 33.10-20 und du, Menschensohn, sage zum Haus Israel: So sprecht ihr und sagt: Unsere Vergehen und unsere Sünden sind auf uns, und in ihnen schwinden wir dahin. Wie könnten wir leben? Sage zu ihnen: So wahr ich lebe, spricht der Herr, HERR: Wenn ich Gefallen habe am Tod des Gottlosen! Wenn nicht vielmehr daran, dass der Gottlose von seinem Weg umkehrt und lebt! Kehrt um, kehrt um von euren bösen Wegen! Ja, warum wollt ihr sterben, Haus Israel? Und du, Menschensohn, sage zu den Söhnen deines Volkes: Die Gerechtigkeit des Gerechten wird ihn nicht retten am Tag seines Vergehens; und die Gottlosigkeit des Gottlosen – er wird durch sie nicht stürzen an dem Tag, da er von seiner Gottlosigkeit umkehrt. Und die Gerechtigkeit des Gerechten – er wird durch sie nicht leben können an dem Tag, da er sündigt. Wenn ich dem Gerechten sage: „Leben soll er!“, und er verlässt sich auf seine Gerechtigkeit und tut Unrecht, so wird all seiner gerechten Taten nicht gedacht werden, sondern um seines Unrechts willen, das er getan hat, deswegen wird er sterben. Wenn ich aber zum Gottlosen sage: „Sterben musst du!“, und er kehrt von seiner Sünde um und übt Recht und Gerechtigkeit, so dass der Gottlose das Pfand zurückgibt, Geraubtes erstattet, in den Ordnungen, die zum Leben führen, lebt, ohne Unrecht zu tun, so soll er am Leben bleiben, er soll nicht sterben. All seiner Sünden, die er begangen hat, soll ihm nicht gedacht werden; Recht und Gerechtigkeit hat er geübt; er soll am Leben bleiben. Und die Söhne deines Volkes sagen: Der Weg des Herrn ist nicht recht, wo doch ihr eigener Weg nicht recht ist. Wenn der Gerechte von seiner Gerechtigkeit umkehrt und Unrecht tut, so wird er deswegen sterben. Und wenn der Gottlose von seiner Gottlosigkeit umkehrt und Recht und Gerechtigkeit übt, so wird er um ihretwillen leben. Ihr aber sagt: Der Weg des Herrn ist nicht recht. Ich werde euch richten, jeden nach seinen Wegen, Haus Israel.

Lukas 13.25-30 sobald der Hausherr aufgestanden ist und die Tür verschlossen hat und ihr anfangen werdet, draußen zu stehen und an der Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, öffne uns!, wird er antworten und zu euch sagen: Ich kenne euch nicht und weiß nicht, woher ihr seid. Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf unseren Straßen hast du gelehrt. Und er wird sagen: Ich sage euch, ich kenne euch nicht und weiß nicht, woher ihr seid. Weicht von mir, alle ihr Übeltäter! Da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham und Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes sehen werdet, euch aber draußen hinausgeworfen. Und sie werden kommen von Osten und Westen und von Norden und Süden und zu Tisch liegen im Reich Gottes. Und siehe, es sind Letzte, die Erste sein werden, und es sind Erste, die Letzte sein werden.

Matthäus 8.11-12 Ich sage euch aber, dass viele von Osten und Westen kommen und mit Abraham und Isaak und Jakob zu Tisch liegen werden in dem Reich der Himmel, aber die Söhne des Reiches werden hinausgeworfen werden in die äußere Finsternis; da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

Johannes 15.5-8 Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun. Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er hinausgeworfen wie die Rebe und verdorrt; und man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen. Hierin wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger werdet.

Hebräer 12.22-26 sondern ihr seid gekommen zum Berg Zion und zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem; und zu Myriaden von Engeln, einer Festversammlung; und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die in den Himmeln angeschrieben sind; und zu Gott, dem Richter aller; und zu den Geistern der vollendeten Gerechten; und zu Jesus, dem Mittler eines neuen Bundes; und zum Blut der Besprengung, das besser redet als das Blut Abels. Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der da redet! Denn wenn jene nicht entkamen, die den abwiesen, der auf Erden die göttlichen Weisungen gab; wie viel mehr wir nicht, wenn wir uns von dem abwenden, der von den Himmeln her redet! Dessen Stimme erschütterte damals die Erde; jetzt aber hat er verheißen und gesagt: „Noch einmal werde ich nicht nur die Erde bewegen, sondern auch den Himmel.“

Derjenige, der ein  „Sohn“ war und weg ging, dann „tot“ war und wieder lebendig wurde?

Lukas 15.24-32 Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden, war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein. Sein älterer Sohn aber war auf dem Feld; und als er kam und sich dem Haus näherte, hörte er Musik und Reigen. Und er rief einen der Diener herbei und erkundigte sich, was das sei. Der aber sprach zu ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiedererhalten hat. Er aber wurde zornig und wollte nicht hineingehen. Sein Vater aber ging hinaus und redete ihm zu. Er aber antwortete und sprach zu dem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir, und niemals habe ich ein Gebot von dir übertreten; und mir hast du niemals ein Böckchen gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich gewesen wäre; da aber dieser dein Sohn gekommen ist, der deine Habe mit Huren durchgebracht hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet. Er aber sprach zu ihm: Kind, du bist allezeit bei mir, und alles, was mein ist, ist dein. Aber man muss doch jetzt fröhlich sein und sich freuen; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden und verloren und ist gefunden worden.

Die Notwendigkeit auszuharren und zu beten.

Matthäus 10.22 Und ihr werdet von allen gehasst werden um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

Siehe Matthäus Kapitel 23 bis 25

Römer 11.17-22 wenn aber einige der Zweige herausgebrochen worden sind und du, der du ein wilder Ölbaum warst, unter sie eingepfropft und der Wurzel und der Fettigkeit des Ölbaumes mit teilhaftig geworden bist, so rühme dich nicht gegen die Zweige! Wenn du dich aber gegen sie rühmst – du trägst nicht die Wurzel, sondern die Wurzel dich. Du wirst nun sagen: Die Zweige sind herausgebrochen worden, damit ich eingepfropft würde. Richtig; sie sind herausgebrochen worden durch den Unglauben; du aber stehst durch den Glauben. Sei nicht hochmütig, sondern fürchte dich! Denn wenn Gott die natürlichen Zweige nicht geschont hat, wird er auch dich nicht schonen. Sieh nun die Güte und die Strenge Gottes: gegen die, welche gefallen sind, Strenge; gegen dich aber Güte Gottes, wenn du an der Güte bleibst; sonst wirst auch du herausgeschnitten werden.

1Korinther 9.27 bis 10.12 sondern ich zerschlage meinen Leib und knechte ihn, damit ich nicht, nachdem ich anderen gepredigt, selbst verwerflich werde. Denn ich will nicht, dass ihr in Unkenntnis darüber seid, Brüder, dass unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind und alle in der Wolke und im Meer auf Mose getauft wurden und alle dieselbe geistliche Speise aßen und alle denselben geistlichen Trank tranken, denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete. Der Fels aber war der Christus. An den meisten von ihnen aber hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie sind in der Wüste hingestreckt worden. Diese Dinge aber sind als Vorbilder für uns geschehen, damit wir nicht nach Bösem gierig sind, wie jene gierig waren. Werdet auch nicht Götzendiener wie einige von ihnen!, wie geschrieben steht: „Das Volk setzte sich nieder, zu essen und zu trinken, und sie standen auf, zu spielen.“ Auch lasst uns nicht Unzucht treiben, wie einige von ihnen Unzucht trieben, und es fielen an einem Tag dreiundzwanzigtausend. Lasst uns auch den Christus nicht versuchen, wie einige von ihnen ihn versuchten und von den Schlangen umgebracht wurden. Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden! Alles dies aber widerfuhr jenen als Vorbild und ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns, über die das Ende der Zeitalter gekommen ist. Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle. 

Galater 6.8-10 Denn wer auf sein Fleisch sät, wird vom Fleisch Verderben ernten; wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. Lasst uns aber im Gutestun nicht müde werden! Denn zur bestimmten Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten. Lasst uns also nun, wie wir Gelegenheit haben, allen gegenüber das Gute wirken, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens!

1Timotheus 4.1-2  Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten manche vom Glauben abfallen werden, indem sie auf betrügerische Geister und Lehren von Dämonen achten, durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind,

2Timotheus 4.10a Denn Demas hat mich verlassen, da er den jetzigen Zeitlauf lieb gewonnen hat, und ist nach Thessalonichgegangen, Kreszenz nach Galatien, Titus nach Dalmatien.

Hebräer 1.13 bis 2.3 zu welchem der Engel aber hat er jemals gesagt: „Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße“? Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, die das Heil erben sollen? Deswegen müssen wir umso mehr auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht etwa am Ziel vorbeigleiten. Denn wenn das durch Engel verkündete Wort fest war und jede Übertretung und jeder Ungehorsam gerechte Vergeltung empfing, wie werden wir entfliehen, wenn wir eine so große Rettung missachten? Sie ist ja, nachdem sie ihren Anfang damit genommen hatte, dass sie durch den Herrn verkündet wurde, uns gegenüber von denen bestätigt worden, die es gehört haben,

Hebräer 3.1 – 4.3a, 11 Daher, heilige Brüder, Teilhaber der himmlischen Berufung, betrachtet den Apostel und Hohenpriester unseres Bekenntnisses, Jesus, der treu ist dem, der ihn dazu gemacht hat, wie auch Mose in seinem ganzen Hause! Denn er ist größerer Herrlichkeit gewürdigt worden als Mose, insofern größere Ehre als das Haus der hat, der es erbaut hat. Denn jedes Haus wird von jemand erbaut; der aber alles erbaut hat, ist Gott. Und Mose war zwar in seinem ganzen Hause als Diener treu – zum Zeugnis von dem, was verkündigt werden sollte -, Christus aber als Sohn über sein Haus. Sein Haus sind wir, wenn wir die Freimütigkeit und den Ruhm der Hoffnung bis zum Ende standhaft festhalten. Deshalb, wie der Heilige Geist spricht: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht, wie in der Erbitterung an dem Tage der Versuchung in der Wüste, wo eure Väter mich versuchten, indem sie mich auf die Probe stellten, und sie sahen meine Werke vierzig Jahre. Deshalb zürnte ich diesem Geschlecht und sprach: Allezeit gehen sie irre mit dem Herzen. Sie aber haben meine Wege nicht erkannt. So schwor ich in meinem Zorn: Sie sollen nimmermehr in meine Ruhe eingehen!“ Seht zu, Brüder, dass nicht etwa in jemandem von euch ein böses Herz des Unglaubens sei, im Abfall vom lebendigen Gott, sondern ermuntert einander jeden Tag, solange es „heute“ heißt, damit niemand von euch verhärtet werde durch Betrug der Sünde! Denn wir sind Teilhaber des Christus geworden, wenn wir die anfängliche Grundlage bis zum Ende standhaft festhalten. Wenn gesagt wird: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht wie in der Erbitterung“; welche haben denn gehört und sich aufgelehnt? Waren es denn nicht alle, die durch Mose von Ägypten ausgezogen waren? Welchen aber zürnte er vierzig Jahre? Nicht denen, welche gesündigt hatten, deren Leiber in der Wüste fielen? Welchen aber schwor er, dass sie nicht in seine Ruhe eingehen sollten, wenn nicht denen, die ungehorsam gewesen waren? Und wir sehen, dass sie wegen des Unglaubens nicht hineingehen konnten. Fürchten wir uns nun, dass nicht etwa – da die Verheißung, in seine Ruhe einzugehen, noch aussteht – jemand von euch als zurückgeblieben erscheint. Denn auch uns ist eine gute Botschaft verkündigt worden, wie auch jenen; aber das gehörte Wort nützte jenen nicht, weil es bei denen, die es hörten, sich nicht mit dem Glauben verband. Wir gehen nämlich in die Ruhe ein als die, die geglaubt haben, wie er gesagt hat: „So schwor ich in meinem Zorn: Sie sollen nimmermehr in meine Ruhe eingehen!“,

….Lasst uns nun eifrig sein, in jene Ruhe einzugehen, damit nicht jemand nach demselben Beispiel des Ungehorsams falle!

Hebräer 10.26-39 Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, bleibt kein Schlachtopfer für Sünden mehr übrig, sondern ein furchtbares Erwarten des Gerichts und der Eifer eines Feuers, das die Widersacher verzehren wird. Hat jemand das Gesetz Moses verworfen, stirbt er ohne Barmherzigkeit auf zwei oder drei Zeugen hin. Wie viel schlimmere Strafe, meint ihr, wird der verdienen, der den Sohn Gottes mit Füßen getreten und das Blut des Bundes, durch das er geheiligt wurde, für gemein erachtet und den Geist der Gnade geschmäht hat? Denn wir kennen den, der gesagt hat: „Mein ist die Rache, ich will vergelten“; und wiederum: „Der Herr wird sein Volk richten.“ Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen! Gedenkt aber der früheren Tage, in denen ihr, nachdem ihr erleuchtet worden wart, viel Leidenskampf erduldet habt, als ihr teils durch Schmähungen und Bedrängnisse zur Schau gestellt und teils Gefährten derer wurdet, denen es so erging! Denn ihr habt sowohl mit den Gefangenen gelitten als auch den Raub eurer Güter mit Freuden aufgenommen, da ihr wisst, dass ihr für euch selbst einen besseren und bleibenden Besitz habt. Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat. Denn Ausharren habt ihr nötig, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung davontragt. Denn noch eine ganz kleine Weile, und der Kommende wird kommen und nicht säumen. „Mein Gerechter aber wird aus Glauben leben“; und: „Wenn er sich zurückzieht, wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben.“ Wir aber sind nicht von denen, die zurückweichen zum Verderben, sondern von denen, die glauben zur Gewinnung des Lebens.

2Petrus 2.17-22 Diese sind Brunnen ohne Wasser und Nebel, vom Sturmwind getrieben; und ihnen ist das Dunkel der Finsternis aufbewahrt. Denn sie führen geschwollene, nichtige Reden und locken mit fleischlichen Begierden durch Ausschweifungen diejenigen an, die kaum denen entflohen sind, die im Irrtum wandeln; sie versprechen ihnen Freiheit, während sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn von wem jemand überwältigt ist, dem ist er auch als Sklave unterworfen. Denn wenn sie den Befleckungen der Welt durch die Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus entflohen sind, aber wieder in diese verwickelt und überwältigt werden, so ist für sie das Letzte schlimmer geworden als das Erste. Denn es wäre ihnen besser, den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt zu haben, als sich, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder abzuwenden von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot. Es ist ihnen aber nach dem wahren Sprichwort ergangen: Der Hund kehrt wieder um zu seinem eigenen Gespei, und die gewaschene Sau zum Wälzen im Kot.

Offenbarung 2.7, 26 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher in dem Paradies Gottes ist.

 Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Macht über die Nationen geben; 

Warnungen

Wie die Bibel uns mehrfach warnt, müssen wir auf das achten, was wir hören und auf diejenigen, die bereitwillig Irrlehren verbreiten. Diejenigen, die eine echte Beziehung zum Herrn haben und IHM gehorchen, können ihren Betrug verstehen.

2Petrus 2.1-3 Es waren aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die Verderben bringende Parteiungen heimlich einführen werden, indem sie auch den Gebieter, der sie erkauft hat, verleugnen. Die ziehen sich selbst schnelles Verderben zu. Und viele werden ihren Ausschweifungen nachfolgen, um derentwillen der Weg der Wahrheit verlästert werden wird. Und aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten kaufen; denen das Gericht seit langem schon nicht zögert, und ihr Verderben schlummert nicht.

2Petrus 3.15-17 Und seht in der Langmut unseres Herrn die Rettung, wie auch unser geliebter Bruder Paulus nach der ihm gegebenen Weisheit euch geschrieben hat, wie auch in allen Briefen, wenn er in ihnen von diesen Dingen redet. In diesen Briefen ist einiges schwer zu verstehen, was die Unwissenden und Ungefestigten verdrehen, wie auch die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben. Da ihr, Geliebte, es nun vorher wisst, so hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrwahn der Ruchlosen mit fortgerissen werdet und aus eurer eigenen Festigkeit fallt!

Gottes Autorität muss immer Vorrang vor der menschlichen Autorität haben. Es ist sehr gefährlich unser Vertrauen auf Menschen zu setzen. Ja, es wird sogar von Gott verflucht.

Jeremia 17.5-8  so spricht der HERR: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom HERRN weicht! Er wird sein wie ein kahler Strauch in der Steppe und nicht sehen, dass Gutes kommt. Und an dürren Stätten in der Wüste wird er wohnen, in einem salzigen Land, wo sonst niemand wohnt. Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Vertrauen der HERR ist! Er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und am Bach seine Wurzeln ausstreckt und sich nicht fürchtet, wenn die Hitze kommt. Sein Laub ist grün, im Jahr der Dürre ist er unbekümmert, und er hört nicht auf, Frucht zu tragen.

 

Schlussbemerkung

Unsere einzige Sicherheit oder Garantie besteht in unserer Hingabe an Jesus aus ganzem Herzen, IHM bis zum Ende zu gehorchen, während wir unsere Beziehung mit Ihm weiterentwickeln. Auf diese Weise können wir Gott selber unmittelbar erkennen und haben nicht nur ein theologisches Wissen, das von Menschen kommt.

Jesaja 33.5-6 Hoch erhaben ist der HERR. Denn in der Höhe wohnt er. Er füllt Zion mit Recht und Gerechtigkeit. Und sichere Zeiten wirst du haben: Fülle von Heil, von Weisheit und Erkenntnis. Die Furcht des HERRN, sie wird sein Schatz sein.

1Johannes 3.18-24 Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit! Hieran werden wir erkennen, dass wir aus der Wahrheit sind, und wir werden vor ihm unser Herz zur Ruhe bringen, dass, wenn das Herz uns verurteilt, Gott größer ist als unser Herz und alles kennt. Geliebte, wenn das Herz uns nicht verurteilt, haben wir Freimütigkeit zu Gott, und was immer wir bitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und das vor ihm Wohlgefällige tun. Und dies ist sein Gebot: dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie er es uns als Gebot gegeben hat. Und wer seine Gebote hält, bleibt in ihm und er in ihm; und hieran erkennen wir, dass er in uns bleibt; durch den Geist, den er uns gegeben hat.

 

Time in a bottle

Ihr Lieben,

seit meinem letzten Post sind zwei Wochen vergangen. Es waren sehr bewegende und schwere Tage, denn mein geliebter „cb“ ist letzten Sonntag gestorben. Er hieß Marc und war mehr als 7 Jahre lang mein Freund.

Obwohl wir uns nie persönlich kennen gelernt hatten, kannten wir uns besser als viele Menschen, mit denen wir unsere Zeit verbrachten.

Er lebte einige Tausend Kilometer entfernt und war mir doch näher als die meisten Menschen hier in meiner Umgebung.

Wir waren nicht ineinander verliebt, aber die Liebe zwischen uns war größer, zärtlicher, humorvoller, zuverlässiger, fürsorglicher und selbstloser als ich es vorher jemals erlebt hatte.

Keine persönliche Begegnung, aber über zweieinhalbtausend teilweise mehrstündige Chats, mindestens dreitausend Telefonate, unzählige Nachrichten und mails, Briefe und Päckchen mit liebevollen Geschenken.

Marc war schon lange krank und die letzten zwei Wochen lebte er in einem Hospiz in St. Jérôme, Quebec, Kanada. Er hatte Nierenversagen und konnte durch seine multiple Chemikalienunverträglichkeit (MCS) auf Dauer weder Medikamente noch Dialyse vertragen. Letzten Sonntag ist er gestorben.

Ich habe lang überlegt, ob ich das hier schreiben soll, aber es gehört zu meinem Leben und ist nicht nur ein Tageskörnchen, sondern ein großer schwerer Stein.

Eben sah ich im TV „Robinson Crusoe“, darin sagt sein Freund Freitag:

„Sterben ist nicht wichtig, alle Menschen sterben. Wichtig, ist wie du stirbst“.

Dieser Satz drückt aus, was ich besonders in den letzten Tagen mit Marc erlebt habe. So wie ich, glaubte auch Marc an Jesus Christus und daran, dass wir durch Jesu Tod Vergebung unserer Sünden haben, wenn wir von Herzen an IHN glauben und mit IHM leben. Als er in den letzten beiden Wochen die Gewissheit hatte, dass er bald sterben würde, freute er sich so sehr darauf, bald zu Jesus zu kommen, dass er es fast nicht abwarten konnte. Er sagte: „alle Menschen wollen doch in den Himmel kommen und ich darf da wirklich bald hin. Es ist, als hätte ich ein Ticket für einen wunderbaren Urlaub und jeden Tag kann es nun endlich losgehen. Nur noch ein bisschen warten, ein bisschen aushalten, dann ist es soweit.“

Bis zuletzt haben wir wie immer zweimal am Tag telefoniert, manchmal nur drei Minuten, weil er zu schwach war und manchmal eine halbe Stunde, weil er noch so viel zu sagen hatte…dass er mich liebt oder was ich meinen Freundinnen und Freunden von ihm ausrichten sollte, dass seine Mutter mir das letzte Geld von seinem Konto schicken würde, und dass ich mir endlich ein Klimagerät kaufen solle, damit es nicht immer so warm bei mir ist. Lieder, die er mir am Telefon noch vorspielen wollte, Umarmungen, die er mir schickte… das letzte Telefonat am Samstag, am Sonntag war er gegangen.

„Wenn ich Zeit in einer Flasche aufheben könnte 
Dann wäre das erste, was ich tun würde 
Jeden Tag zu sammeln bis zum Ende der Unendlichkeit 
um sie mit Dir zu verbringen.

Wenn ich die Tage unvergänglich machen könnte 
Wenn Worte Wünsche wahr werden lassen könnten 
Dann würde ich jeden Tag wie einem Schatz aufbewahren 
Um sie dann erneut mit Dir zu verbringen.

Aber es scheint, als wäre da nie genug Zeit 
Um die Dinge zu tun, die man tun will 
wenn man sie gefunden hat. 
Ich habe mich genug umgesehen, um zu wissen 
Dass Du derjenige bist 
Mit dem ich durch die Zeit gehen will.

Wenn ich einen Behälter nur für Wünsche hätte
Und für die Träume, die niemals wahr werden
Dann wäre der Behälter leer 
Bis auf die Erinnerung daran wie Du sie erfüllt hast.

Aber es scheint, als wäre da nie genug Zeit 
Um die Dinge zu tun, die man tun will 
wenn man sie gefunden hat. 
Ich habe mich genug umgesehen, um zu wissen 
Dass Du derjenige bist 
Mit dem ich durch die Zeit gehen will.“

Deutsche Übersetzung von „time in a bottle“ von Jim Croce

Link zu dem wunderschönen Lied „time in a bottle“

Ich wünsche Euch einen gesegneten Sonntag. Nächste Woche gibt’s wieder Bilder. Dieser Post  ist nur für Marc. Ich bin so dankbar, dass ich ihn kennen lernen dufte. Mit Rücksicht auf seine Familie stelle ich kein Bild von ihm ein.

Eure cheesesmouse Heike

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Jesus starb für mich

Heute werde ich ganz neu daran erinnert, dass Jesus für mich gestorben ist und ich durch SEINEN Tod die Vergebung meiner Schuld vor Gott bekommen habe.

Gestern hab ich in meiner Küche Ordnung gemacht angefangen auszumisten ;-). Meine Likörbestände (alle selbst gemacht) hab ich in kleinere Flaschen umgefüllt und ins Regal gestellt. Dann einige Schrankfächer ausgeräumt und Dinge aussortiert, von denen ich mich trennen möchte.

Heute hab ich es sehr ruhig angehen lassen, nur ein paar Sachen in den Keller gebracht und eine große Kiste hochgeholt. Die kommt morgen ins Auto und dort wird sie gefüllt mit Geschirr, dass ich zum Flohmarkt der Schule geben möchte. Ich werde S. fragen, ob sie mir am Montag hilft, die Kiste in die Schule zu bringen, bevor wir zu meinen Eltern gehen.

Bei den Sommerfesteinladungen ist mir ein Fehler unterlaufen: ich habe das Datum nicht vollständig geändert. Die Bestellung war aber schon ausgelöst. Ich hatte U. vorgeschlagen, sie von Hand zu ändern, aber sie sagt, dass wir sie einfach nochmal neu bestellt. Schön, dass sie so verständnisvoll ist. Sie sagte, sowas kommt vor :-).

Die Schülerzeitung ist bis auf einen Bibeltext bei den Nachrufen fertig. Im vergangenen Jahr sind zwei Schülerinnen verstorben. 😦

Römerbrief und Körperbutter

Heute war M. bei  mir :-). Wir hatten feines Frühstück mit Kaffee und danach haben wir gebetet und Bibel gelesen und besprochen. Aktuell haben wir uns den Römerbrief  vorgenommen.

Jetzt aber hat Gott uns gezeigt, wie wir vor ihm bestehen können, nämlich unabhängig vom Gesetz. Dies ist sogar schon im Gesetz und bei den Propheten bezeugt. Gott spricht jeden von seiner Schuld frei und nimmt jeden an, der an Jesus Christus glaubt. Nur diese Gerechtigkeit lässt Gott gelten. Denn darin sind die Menschen gleich:

Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte. Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht. Bisher hat Gott die Sünden der Menschen ertragen; er hatte Geduld mit ihnen. Jetzt aber vergibt er ihnen ihre Schuld und erweist damit seine Gerechtigkeit. Gott allein ist gerecht und spricht den von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus glaubt.

Römer 3, 21-26

Wir haben uns beide sehr gefreut, dass wir an Jesus glauben und jeden Tag mehr lernen, IHM zu vertrauen.

Leider ging’s M. nicht so gut, und wir mussten bald Schluss machen, aber es war sehr schön und hat uns beiden sehr gut getan. Ich hab mich dann von M. am Biosupermarkt absetzen lassen, wo ich Kokosöl und ätherisches Öl kaufen wollte, danach bin ich dann heim gelaufen, so kam ich zu meiner Bewegung.

Das Telefonat mit cb war heute sehr kurz, er hat mal wieder Magenprobleme und hat die halbe Nacht nicht geschlafen. Er war sehr fertig.

M. hatte mir leckeren Nudelauflauf mitgebracht und so konnte ich mir das Kochen sparen. Trotzdem hab ich in der Küche rumgewerkelt: ich habe endlich das Rezept für selbstgemachte Bodybutter (http://www.rawmazing.com/homemade-body-butter-recipe/) ausprobiert. Und was soll ich sagen: es funktioniert 🙂 .

Ich habe Sheabutter, Kokosöl, selbstgemachtes Orangenschalenöl (Jojobaöl mit Bio-Orangenschalen ansetzen und einige Tage stehen lassen) und ätherisches Grapefruitöl aus dem Bioladen genommen.

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Nach Rezept gemacht (ich hab einfach alle Zutaten -Sheabutter, Kokosöl und Öl vorsichtig schmelzen und verrühren. Dann gut abkühlen lassen!!! Es muss wieder richtig fest sein (Kühlschrank). Dann ca. 10 Minuten mit der Küchenmaschine auf höchster Stufe gerührt und nach Geschmack ätherisches Öl zufügen…..das Ergebnis ist eine unglaublich fluffige, herrliche „Körpersahne“, Butter kann man echt nicht dazu sagen. Den Geruch der Sheabutter nimmt man kaum noch wahr, aber leider auch nicht den Kokosduft oder das Grapefruitaroma. Mehr von dem ätherischen Öl wollte ich nicht reinmachen, da ich nicht weiß, ob es die Haut reizen würde. Nach ein bis zwei Wochen roch es sehr lecker nach Grapefruit. Ich habe mit der erhaltenen Menge  aus ca. 150 g Sheabutter, 75 g Kokosöl und 75 g Orangenschalenöl ein 250 ml Glas, ein 500 ml Glas, ein Mascarponebehältnis 250 g  (ich hatte nichts anderes mehr) und die halbe 200 g Sheabutter-Dose  gefüllt. Die Dose hab ich im Bad stehen, wo die Sahne schön cremig ist. Die anderen Behälter stehen im Kühlschrank.

Nun werde ich mal einen Apfel essen und den Minutencheck machen 🙂

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