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Filzen, Buch und noch mehr Wolle

Hallo Ihr Lieben 🙂 ,

die letzten Wochen waren sehr arbeitsreich. Zu meinen üblichen Arbeiten an der Schülerzeitung (Werbepartner anschreiben, layouten, um den Druck kümmern und einige organisatorische Arbeiten) und dem Jahresbericht (layouten und Druck organisieren) kamen noch unerwartete Arbeiten an einer der Websites und Übersetzungen in leichte Sprache dazu. Gestern hatte ich die meisten Sachen erledigt und nun möchte ich euch ein paar Dinge zeigen, die ich zwischendurch gemacht habe. Ein bisschen was kreatives muss ich schon immer zwischendurch machen, sonst geht’s mir nicht gut.

Zuerst möchte ich euch zeigen, wie das Ergebnis meines Filzversuches inzwischen aussieht.

So sah es aus beim Filzen: viel Luftpolsterfolie, Plastikfolie, Handtücher, Wasser und meine selbst gemachte Seife kamen zum Einsatz.

Und so sieht das Filzstück inzwischen aus. Es ist noch nicht fertig, ich muss nochmal kräftig walken, damit sich alle Fasern richtig schön verbinden. Aber ich habe festgestellt, dass nassfilzen nicht wirklich was für mich ist. Zumindest nicht solche großen Stücke. Das ist mir zu anstrengen. Es macht zwar Spaß auf diesen glitschig nassen Fasern mit Seifenlauge rumzureiben, aber die großen Bewegungen beim walkten sind nichts für mich. Immerhin, so einen duftig weiche und leichten Schal (ca. 80 Gramm) ist schon was tolles.

An meinem Buch-projekt konnte ich nicht viel machen. Nach all den Denkarbeiten, die ich beruflich zu tun hatte, konnte ich mich nicht noch auf das schreiben konzentrieren. Aber ich hab mir wenigstens ein Notiz-buch gebunden. Erinnert ihr euch noch an die alten Schulhefte, die ich vom Schulspeicher gerettet hatte?

Aus den Doppelseiten hab ich Stapel genäht, diese dann weiter zu einem Buchblock zusammen genäht und das ganze mit einem Stück Käseleinen verklebt. Darauf hab ich dann zwei schmale Bändchen geklebt als Lesezeichen.

Aus Karton hab ich mir zwei Kartonstücke zugeschnitten, die ein ganz kleines bisschen größer sind als eine Seite, und diese dann auf einen Stoffstreifen geklebt. Der Abstand zwischen den beiden Kartons ist so groß, wie der Buchblock dick ist. Dann passt er schön zwischen die Deckel.

Dann hab ich mir aus gebrauchtem Packpapier zwei Papierstücke zugeschnitten, die etwas größer sind als die Kartonstücke. Diese hab ich auf beide Kartonstücke geklebt und innen die Kanten und Ecken sauber umgefaltet und geklebt.

Dann hab ich den Buchblock in den Umschlag geklebt. Einfach das vordere und hintere Blatt des Buchblocks mit Kleber einstreichen und den Umschlag dran kleben. Da wo der Stoff ist, ist kein Kleber, das soll ja zum aufklappen beweglich bleiben. Das ganze hab ich dann mit ein paar Bücher beschwert und einige Stunden gut trocken lassen.

So sah das fertige Buch dann aus. Ich habe übrigens mit einem Klebestick und mit weißem Bastelkleber gearbeitet. Das funktioniert am besten.

Im Internet hab ich mir einen passenden Spruch gesucht, ausgedruckt und aufgeklebt. Fertig. Das hat sehr viel Spaß gemacht und ich hab noch Hefte für viele Notizbücher. Dieses hat 160 Seiten. Drin ist mein Kalender und im Moment arbeite ich dran, verschiedene Rubriken einzurichten wie Haushalt, Listen, Ideen usw.

Hier noch Ergebnisse vom Wolle färben. Diesmal in der Mikrowelle, ohne dass sie verfilzte.

Und dann nochmal Wolle: ich hatte mir letztes Jahr ein Vlies Schafwolle gekauft. Einen Teil davon hab ich nun gewaschen. Herrlich, was nach ein paar Waschgängen für  fluffige weiße Fasern und Locken rauskommen. Inzwischen habe ich mir 2 Handkarden bestellt, damit ich diese Fasern vor dem Spinnen noch weiter bearbeiten kann. Aber ich glaube fast, ich kann sie verspinnen, ohne zu kardieren. Weil das Waschen so tolle Ergebnisse gebracht hat, hab ich heute noch mehr davon gewaschen. Nun liegt sie auf dem Wäscheständer und in meinem Bad riecht es wie im Schafstall 😉 .

Ich hoffe, dass ihr auch immer wieder Zeit findet, etwas zu tun, was euch richtig viel Spaß macht.

Bis bald, viele liebe Grüße

Eure cheesesmouse ❤ .

 

 

 

 

 

 

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Abschiedsgeschenke und Kreatives

Marcs Mutter hat mir ein Päckchen geschickt: Briefe, die ich ihm geschrieben hatte, seine Bibel, neue Testamente, Mäuse und andere kleine Geschenke von mir.

Auf einem der Neuen Testamente steht: „Jesus cares for you“ (Jesus sorgt für Dich). Das hat mich so berührt. Es war einer von Marcs hilfreichsten Sätzen, wenn ich besorgt war: „Don’t worry! Jesus will care.“ (Mach Dir keine Sorgen! Jesus kümmert sich darum). Es war so unerwartet, an diesen Satz erinnert zu werden.

Das Titelblatt des Magazines mit der „hanging mouse“, das er mir unbedingt zukommen lassen wollte und ein kleiner Engel, den er im Hospiz noch für mich gekauft hatte.

Was für ein schönes und gleichzeitig trauriges Päckchen 😦 . Seine Mutter hat mich gefragt, ob sie mir für den Anhänger eine Kette kaufen könne. Ich finde das eine sehr liebe Idee und nun warte ich auf das nächste Päckchen.

Kreativ zu sein hilft mir momentan und so entstand ein weiterer Tischläufer für meine Freundin. Ich habe ihn ihr gestern geschenkt, als wir chinesisch essen waren. Sie hat sich sehr  darüber gefreut. Und das Essen war auch lecker, lecker und reichlich 😉 .

Für mich ist auch etwas entstanden. Die fertige Stickerei lag schon lange bei mir rum und nun hab ich ein kleines Kissen.

Neulich hatte ich ja von der Schafwolle erzählt, die ich gezupft, gereinigt, gewaschen und getrocknet hatte. Nun hab ich sie versponnen und verzwirnt. Ich hab sie in der Navajo-Technik verzwirnt, das ergibt dreifädiges Garn. Bis jetzt sind es 23 Gramm, aber es ist noch einiges in der Tüte mit den spinnbereiten Fasern.

Besonders das auszupfen der Hälmchen hat lange gedauert. Ich schätze, es waren ca. 1,5 Stunden. Aber nun weiß ich auch, wie das geht und wie das ist, Schafrohwolle zu verarbeiten. Und es macht wirklich Spaß.

Nun wünsche ich Euch einen schönen Tag und ganz ❤ willkommen Euch allen.

Eure cheesesmouse 🙂

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